Ständige Unterbesetzung
Liebes Forum
Das Thema selbst ist wahrscheinlich schon bekannt. Auf unserer psychiatrischen Station herrscht seit Jahren Personalmangel, es ist kein Ende in Sicht. Meldet sich ein Kollege krank, was sehr häufig passiert, muss oft Ersatz organisiert werden. Viele Kollegen springen ein, melden sich dann aber bald selbst krank, weil alles zu viel wird. Das Thema gewalttätige Übergriffe von Patienten kommt bei uns auch noch dazu. Ich springe kaum mehr ein, da sich das Problem der Unterbesetzung seit Jahren nicht ändert, der Arbeitgeber lehnt z.B. einen Springerpool ab, es sei kein Personal zu finden, heisst es.
Die Kollegen sind am Ende, ich nur noch genervt von dem Thema und auch die Blöde, weil ich zudem nicht mehr zu Hause erreichbar bin für meinen Arbeitgeber, aber fast alle meckern über die ständigen Anrufe oder das Schreiben im Messenger.
Wie geht ihr damit um, wenn ihr das kennt? Ist das mittlerweile normal in der Pflege? Der Betriebsrat macht nichts, obwohl der Krankenstand horrend ist seit langem.
Danke für eure Antworten!
Tanja
Community-Antworten (20)
16.11.2023 um 19:06 Uhr
Ich glaube, das ist ein globales Problem insbesondere in der Pflege. Die Bedingungen sind schlecht, die Bezahlung steht in der falschen Relation zur Verantwortung die man nunmal hat, wenn man direkt am Menschen arbeitet.
Jeder Mitarbeiter, der seinen Job ernst nimmt und aus Überzeugung tut, hat zeitgleich Engelchen und Teufelchen auf der Schulter sitzen: bin ich für's Team und die Klienten da, oder schütze ich mich selbst weil sich wirklich ernsthafte gesundheitliche Probleme anbahnen?
Die Frage ist, wenn Du schreibst "Der Betriebsrat macht nichts" - welche Erwartungshaltung stellst Du denn an den BR? Bzw. was kann er überhaupt tun?
Er kann im im Rahmen seines Initiativrechts letztendlich darauf hinwirken, dass vom AG eine Gefährdungsbeurteilung angeschoben wird.
Auch kann er Verhandlungen zu Betriebsvereinbarungen aufnehmen, so dass Arbeitszeitkonten sowie Pausen- und Urlaubsregelungen möglichst einen regelmäßigen Erholungseffekt haben.
Außerdem kann der BR immer wieder auf die gesetzlichen Pflichten des AG hinweisen, wie der Fürsorgepflicht. Gerade bei der Arbeit mit Menschen wäre es unverantwortlich, wenn Mitarbeiter so ausgebrannt wären, dass bei der Arbeit Fehler mit weitreichenden Folgen entstehen. Diese können nämlich zunächst immer zunächst dem Arbeitgeber angelastet werden, der im Zweifel nicht einmal die Kraft hat sich dagegen zu wehren.
Diese theoretischen Möglichkeiten des Betriebsrats ändern aber alle nichts daran, dass das Doing zunächst vom AG ausgehen muss. Erst konkrete Verstöße könnte man dann arbeitsrechtlich verfolgen.
Was die generellen Bedingungen angeht (Personalschlüssel, Arbeitsumgebung, Bezahlung...) sind wir eher auf der politischen Ebene unterwegs, so dass man dem Betriebsrat nur bedingt die Kappe aufsetzen kann.
Arbeit in der Pflege ist leider zu einem Teufelskreis geworden, den man nur schwer durchbrechen kann. Ich ziehe den Hut für jeden, der dies als Berufung sieht und das durchzieht!
16.11.2023 um 21:15 Uhr
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Mit "der Betriebsrat macht nichts", meinte ich, dass bei uns klar erkennbar ist, dass die Arbeit die Kollegen krank macht. Der Arbeitgeber hat doch auch eine Fürsorgepflicht. Wenn z.B. der Nachtdienst kurzfristig ausfällt, starten Kollegen irgendwann in der Nacht ihren Dienst oder ein Kollege macht an einem Tag einen Doppeldienst. Die Mitarbeiter lassen sich verknechten und fehlen dann aber zeitnah wieder. Dem Betriebsrat habe ich dies schon das eine odere andere Mal mitgeteilt, er kontaktiere dann mitunter den Arbeitgeber, wenn die tägliche Höchstarbeitszeit nicht eingehalten wurde, aber dass er kontinuierlich über unsere getätigten Arbeitszeiten schaut, passiert offensichtlich nicht. Ist er denn dazu verpflichtet?
Gefährdungsanzeigen werden ab und an geschrieben, ändert aber nichts, eine wirkliche Pause, wenn man zu zweit im Dienst ist, ist schwer möglich, aber mit den Kollegen kann man nichts reißen, sie haben Angst bzw. fühlen sich verpflichtet da zu sein.
17.11.2023 um 05:43 Uhr
Hier "genehmigen" sich die MA anscheinend sehr häufig Auszeiten, dass sind die Ursachen der gefühlten "Unterbesetzung".
Der zweite Fehler ... das mediale schlechtreden dieser Branche führt dazu, dass diesen Job fast niemand mehr machen möchte. Selbstverständlich sind das Auswirkungen, wenn man sich permanent darüber beschwert, wie schlecht doch der Job ist, dass diese Arbeit in der Öffentlichkeit einen schlechten Stand hat, haben die MA selber herbeigeführt.
Die Realität sieht anders aus, dass sämtliche MA aus der Pflege/Krankenschwestern täglich am Limit arbeiten, sehe ich nicht.
17.11.2023 um 07:41 Uhr
Träumer, du siehst ja nicht mal das Brett vor deinem Kopf!
17.11.2023 um 07:45 Uhr
@ Tanja 70
den vorherigen Post darfst du ruhig ignorieren. (Ich meine natürlich den Post vom Tagträumer)
Ich habe einige Verwandte, die im Krankenhaus oder in der Pflege arbeiten und ich bin ehrlich, das wäre kein Job für mich.
Der Betriebsrat wird den Personalschlüssel nicht erhöhen können und auch keine Mitarbeiter für offene Stellen finden.
Was er kann, ist immer wieder auf die Missstände hinzuweisen. Für euch Gefährdungsanzeigen schon einmal soweit vorbereiten, das der Aufwand für den Mitarbeiter, eine solche zu erstellen, möglichst gering ist. Eine vernünftige BV zur Dienstplangestaltung und zu den Möglichkeiten des Einspringens schaffen und diese auch zu überwachen. Und generell die Einhaltung der Arbeitszeitgesetze zu überwachen.
2026 sind wieder BR-Wahlen.
Mehr Personal, ein Springerpool und was es sonst noch alles für Möglichkeiten gibt, da ist immer der Arbeitgeber in der Pflicht.
Von mir hast du meinen Respekt, sowohl für deine Arbeit als auch dafür, dass du auf deine Gesundheit achtest und nicht ständig einspringst.
Denn wenn die Mitarbeiter die Fehler des Arbeitgebers (zu geringe Personaldecke) immer wieder ausgleichen, dann besteht für den Arbeitgeber kein Grund etwas zu ändern.
17.11.2023 um 08:10 Uhr
Danke für die Antwort, xyz68. Das mit der Überwachung seitens des Betriebsrates ist mir zu wenig. Dann bleibe ich zumindest bei meinen persönlichen "Meldungen" an diesen, wenn es nötig wird.
Das Aufreiben meinerseits bringt ja nichts, das weiß ich ja, ich mache mein Ding, was auf Dauer natürlich auch anstrengend ist, überall Widerstände, dann die Kollegen, die sich kaum durchsetzen können, aber sich beschweren und krank werden.
Springerpool usw. kostet ja zu viel Geld, es läuft ja auch so, wenn mehr schlecht als recht. 60 Euro brutto gibt es fürs Einspringen, abzüglich Steuern ein Witz für mich und ist mir meine ständige Erreichbarkeit zu Hause null Wert.
Aussteigen oder Haltung zeigen, es ist schwer.
Danke an euch!
17.11.2023 um 09:21 Uhr
Ich glaube jeder, der in diesem Bereich tätig ist kennnt das, was Du beschreibst.
Ich finde auch Deine Erwartungen an den BR ist berechtigt. Und da gibt es so eigiges, wo der BR ansetzen könnte. Z.B. Thema Dienstpläne: Natürlich ist jeder DP mitbstimmungspflichtig. Hier muss der BR drauf achten, dass alle gesetzlichen und betriebl. Bestimmungen eingehalten werden. In der Vorplanung sieht es ja meist noch einigermaßen gut aus. Wenn der DP einmal genehmigt wurde, hat der AG seine Weisungsrecht verwirkt und er kann den DP nicht mehr einseitig ändern, zudem ist jede Änderung mitbesimmungspflichtig! Der BR kann hier auf sein Mitbestimmungsrecht bestehen und Änderungen dann auch mal ablehnen! Thema Pausen: Der AG ist für die gewährung der Pause verantwortlich. Das dann der BR einforderung und auch kontrollieren! Dem AG mitteilen, dass man bei wiederholten Verstößen die Aufsichtsbehörden einschaltet. Das kann richtig teuer werden. Das gilt auch für Verstöße gegen die Höchstarbeitszeit und Ruhezeit. Thema Gefährdungsmeldungen: wenn der AG nicht reagiert -->Beschwerde der MA bei BR nach §84/85 BetrVG-->BR hällt Beschwerde für berechtigt und dringt bei AG auf Abhilfe--> AG reagiert nicht--> BR ruft Einigungsstelle an, um die Berechtigung der Beschwerde feststellen zu lassen. Mehr Personal kann hier nicht erzwungen werden. Noch besser: Mitbestimmung des BR im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Thema Gefährdungsbeurteilung. Stellt diese fest, dass eine dauerhaft dünne Personaldecke zu einer Gefährdung der Gesundheit führt, kann über die Einigungsstelle auch über die Personalbemessung gesproche werden. Es gäbe wirklich einiges was der BR machen könnte. Und es geht noch weiter: Er könnte die MA darin bestärken an freine Tage nicht ans Telefon zu gehen, sich aus diensl. whatsapp-Gruppen zu verabschieden, und auch einfach mal "Nein" zu sagen, oder gar gemeinsam mit Euch zu verabreden: die nächsten 2 Wochen springt KEINER!! ein. Solange ihr alles möglich macht und der BR mehr oder weniger tatenlos zuschaut hat der AG keine Handlungsdruck. wozu auch, es läuft doch.
17.11.2023 um 09:57 Uhr
Da das Einspringen Überstunden sind, sind diese zu genehmigen. Der BR kann diese einfach ablehnen. Damit macht er sich unbeliebt, klar, aber nur der AG ist für die Unterbesetzung verantwortlich. Rein rechtlich kann der AG dann nix machen. Hat schon mal ein BR im Rettungsdienst gemacht und der AG hat getobt und mit Klage gedroht, wegen Dienstpflicht, Fürsorgepflicht etc.). Nach Rücksprache mit dem Rechtsanwalt des AG hat er dann klein beigegeben (und keine Klage eingereicht, da das Ergebnis schon vorher feststand) und jetzt gibt es Prämien, Mitarbeiterpool usw.
17.11.2023 um 11:17 Uhr
Ja, der Dienstplan. Ich weiß nicht, ob der Betriebsrat darüber schaut, wenn er geschrieben ist. Witzig wird es aber erst nach dem Aushängen, ihr könnt euch nicht vorstellen (oder doch), was da alles geändert wird im Monat. Die Mitarbeiter machen mit, wenn auch innerlich verärgert. Ich nicht, und bin die Dumme. Dass der Betriebsrat die Veränderungen vorher zu sehen bekommt, niemals, von den Stechzeiten ganz zu schweigen, zumindest ohne meine Hinweise kam da nichts.
Pausen, da war der Betriebsrat mal da, weil es eine Beschwerde gab, dann war mit ihm die Besprechung und alles ist ja nun doch nicht mehr so schlimm von Seiten meiner Kollegen. Die Äußerung kam nämlich, dann muss vom Stammpersonal eine Kraft abgezogen werden, die Pausenvertretung macht und dann wiederum in der Pflege fehlen würde. Ich bin alleine auf weiter Flur, ich verstehe nicht, wie sich die Pflege freiwillig so unterdrücken lässt.
Whatsapp ist ja für private Belange gedacht, aber der Betriebsrat duldet es, dass der Vorgesetzte so Kontakt aufnimmt, ich habe ihm dies schon mitgeteilt. Die Kollegen machen alles mit und meckern aber. Wenn ich das anspreche, sagen sie, ich bewundere Dich, dass Du Dich so konsequent verhältst, ich schaffe das aber nicht. Es ist wirklich zum Heulen, gemeinsam wären wir stark.
Ich hoffe, es gibt in anderen Häusern widerstandsfähigere Mitarbeiter, das geht für mich nicht lange gut.
Aber ihr habt recht, wenn sich Vorfälle bezüglich z.B. der Missachtung der Arbeitszeiten wiederholen, muss ich die Aufsichtsbehörde kontaktieren, ich will nicht ständig den Betriebsrat anschreiben, er sollte dies doch selbst im Blick haben.
17.11.2023 um 11:59 Uhr
[Die Realität sieht anders aus, dass sämtliche MA aus der Pflege/Krankenschwestern täglich am Limit arbeiten, sehe ich nicht. ]
Wenn ich mir beide Augen zu halte, sehe ich auch nichts.
Ganz ehrlich, trollen ist das eine. Sich auf dem Rücken von Pflegekräften aufzuplustern, finde ich aber einfach nur geschmacklos. Ich kann vieles ignorieren, aber hier hast Du erneut eine Grenze überschritten.
17.11.2023 um 12:20 Uhr
"Die Kollegen machen alles mit und meckern aber" ich weiß nicht ob es Dich beruhigt: aber das ist in diesem Bereich eher die Regel als die Ausnahme. "gemeinsam wären wir stark" Absolut richtig! ich würde manchem sehr gerne den Allerwertesten etwas aufplustern, damit der besser in die Hose passt. "muss ich die Aufsichtsbehörde kontaktieren" Vorsicht damit, solange Du Einzelkämpferin bist. Das war eher an den BR gerichtet.
Lass Dich doch mal bei der nächsten BR-Wahl aufstellen.
17.11.2023 um 12:32 Uhr
Okay, eher die Regel als die Ausnahme, das habe ich befürchtet, der Beruf ist wirklich verloren.
Zur BR-Wahl aufstellen, ich befürchte, dass ich da mit meinem Arbeitgeber große Schwierigkeiten haben würde, aber meine Rolle wäre zumindest eine Andere, und ich könnte vielleicht mehr durchbringen.
Auf Dauer muss da wohl Anderes her, bis zur Rente verliere ich sonst die Nerven, ich möchte nicht krank werden, wie viele um mich herum.
Danke euch!!!
17.11.2023 um 12:58 Uhr
Um sich selber zu schützen ...keine telefonische Erreichbarkeit in der Freizeit und arbeiten nach Dienstplan. Dann wird der AG schnell merken, dass er ein Ausfall Management benötigt. Durchs einspringen in der Freizeit hält man ein marodes System am laufen!
17.11.2023 um 13:25 Uhr
Moreno: Hier reicht es nur leider nicht, da ich die Einzige bin, die das so macht, das ist ja mein Hauptproblem. Die Anderen können sich nicht abgrenzen, melden sich dann aber häufig krank, und die Anfrage richtet sich letztendlich wieder an mich (für sie einspringen), es ist alles ein Witz!
17.11.2023 um 13:37 Uhr
Tanja dann ein Nein zur Anfrage sonst machst Du das Problem des AG zu Deinem. Habt Ihr Betriebsversammlungen...dann wäre dies auch ein gutes Thema!
17.11.2023 um 14:07 Uhr
Ja, wir haben Betriebsversammlungen, aber glaubst Du ernsthaft, da gehen meine Kollegen hin? Kein Interesse oder sonstiges. Ich war schon dabei. Ich merke anhand meiner Antworten, dass ich eigentlich fehl am Platze dort bin, das ist auch schon mal eine Erkenntnis für mich...
18.11.2023 um 15:29 Uhr
Ich arbeite seit Jahrzehnten in der Pflege und kenne das Problem. Der Dienstplan wird nach allen geltenden Regeln geschrieben, dem BR zur Kontrolle geschickt, der freut sich dass alles stimmt und gibt ihn frei. 1-2 Monate später wird sich beim BR beschwert, dass man einspringen musste, dass man immer über WhatsApp dienstlich belästigt wird, sogar im Urlaub, dass man seine Pause nicht machen kann usw. usw. Genauso lange wie ich in der Pflege arbeite, rede ich mir den Mund fransig. Nein du musst nicht einspringen, nein du musst nicht ans Telefon gehen wenn die Arbeit dich anruft, nein du musst nicht auf Nachrichten auf deinem Anrufbeantworter reagieren, nein du musst keine unbezahlte Rufbereitschaft machen, nein du musst nicht in der Stations WhatsApp Gruppe sein, nein du musst dem AG deine Handynummer nicht mitteilen, nein du musst deinen Urlaub nicht unterbrechen um einzuspringen, Ja du darfst jede Nummer auf deinem Privathandy blockieren die du möchtest, Ja du kannst aus der WhatsApp Gruppe austreten, Ja du kannst alles dienstliche was auf deinem Privathandy so hereinflattert getrost ignorieren, ja du darfst wegfahren wenn du frei hast auch wenn deine Leitung meint, dann wärst du zu weit weg um einzuspringen, ja du darfst und musst sogar eine Gefährdungsanzeige schreiben wenn durch Personalmangel die Patienten gefährdet sind. Ich könnte noch ewig so weiter machen, denn wenn wir fertig sind den Mitarbeitern den Rücken zu stärken sich nicht verheizen zu lassen, kommt in fast allen Fällen AABER......... Wer sich verheizen lassen will , der soll das tun, wer erst hinterher zum BR kommt um rumzujammern, der will kein Hilfe sondern Kopfstreicheln und Schulterklopfen was er doch für eine tolle Opfer bereite Pflegekraft ist. Pech gehabt, Hilfe Rat und Tat- ja, Unterstützen von Dummheit -nein
18.11.2023 um 16:23 Uhr
Das stimmt alles und kenne es so von meinen Kollegen. Am Ende stehe ich nur für mich ein. Schade, weil sich einiges ändern lassen würde. Aber das "würde" kann ich mir ersparen, die Realität ist eine andere. Kar hat man es dann schwer als Einzelner in einer Gruppe voller Schafe, aber am Ende, wann immer das in diesem Beruf für mich ist, kann zumindest ich sagen, nicht ewig ausgenutzt worden zu sein und bin auch hoffentlich nicht im Burn- Out gelandet wie viele meiner Kollegen. Danke!
20.11.2023 um 08:38 Uhr
Wenn der BR nicht reagiert und der Arbeitgeber grundlegende Gesetze, wie z.B. das Arbeitszeitgesetz, nicht einhält, dann kannst du auch eine Meldung nach dem Hinweisgeberschutzgesetz abgeben. Dies kann auch extern erfolgen und du bist vor Repressalien deines Arbeitgebers geschützt. Die externe Stelle findest du hier: https://www.bundesjustizamt.de/DE/MeldestelledesBundes/MeldestelledesBundes_node.html. Falls ihr mehr als 250 Mitarbeiter seid und es bis zum 1. Dezember keine interne Meldestelle gibt, dann könnte es für den Arbeitgeber teuer werden.
20.11.2023 um 17:57 Uhr
Danke für die Info!
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