Empfehlung durch BR an GF
Guten Morgen, der BR hat ein Schreiben/Empfehlung an die GF gereicht, in der ein MA Sachen (Private Tätigkeiten während der Arbeitszeit) getan zu haben beschuldigt wird, welches dem BR von anderen MA zugetragen wurde.
Dieses Schreiben ging vom BR direkt an die GF ohne vorher den Betroffenen MA zu kontaktieren, mit der Empfehlung ihn zu Versetzen oder in Kurzarbeit zu schicken. Diese Empfehlung wurde dann von der GF dem betroffenen MA zugetragen. Der betroffene MA bestreitet die Tätigkeiten und legt nahe, diese Tätigkeiten zwar am Arbeitsplatz ausgeübt zu haben, jedoch außerhalb der Arbeitszeit (Nachweisbar durch Stempeluhr).
Wie soll sich der betroffene MA verhalten? Und ist es dem BR überhaupt gestattet sich direkt an die GF zu wenden ohne das Problem vorher mit dem betroffenen MA zu besprechen? Weil BR direkt an GF heißt meistens ja Abmahnung und genau das sollte ein BR ja versuchen zu vermeiden.
Danke im Voraus.
Community-Antworten (8)
15.08.2010 um 18:27 Uhr
natürlich muß man immer beide Seiten der Medaille betrachten
aber was manche BR zu ihren vermeintlichen Aufgaben zählen, der Schilderung nach, passt manchmal auf keine kuhhaut
wie würde es dem BR gefallen, eine Strafanzeige wegen übler Nachrede/Verleumdung zu erhalten ?
15.08.2010 um 19:02 Uhr
Larry, mauschelt Euer BR etwa mit der GF? Hier sollte der betroffene MA den BR mit dem §23Betrvg kommen und event. beim AG klagen
15.08.2010 um 19:02 Uhr
Ich habe dem MA auf jeden Fall dazu geraten den Arbeitsrechtsschutz einzuschalten.
Ich habe Die Kopie des Schreibens, welches der betroffene MA bekommen hat gerade vorliegen.
Sämtliche formellen Vorlagen scheinen für dieses Schreiben nicht zu gelten. Der BR schreibt zum Teil in einer Form in der, der BR selbst, mit Anschuldigungen vorwirft, obwohl diese durch angeblich viele andere MA zugetragen wurde.
Der BR widerlegt in diesem Schreiben bestimmte Aussagen selbst. Sprich behauptet etwas, was er danach sogar selbst widerlegt.
Für mich ist dieses Schreiben eine Faß und läßt darauf schließen, dass zumehr private Differenzen diesem Schreiben beigetragen haben.
15.08.2010 um 19:15 Uhr
Larry, ist seit ein seltsamer BR, mit was für Anschuldigungen wirft denn der BR um sich?
15.08.2010 um 21:02 Uhr
. . . wirklich erstaunlich, wie manche BR bemüht sind, die Drecksarbeit des Arbeitgebers zu erledigen . . .
15.08.2010 um 21:12 Uhr
Was würdet ihr denn sonst noch empfehlen? ARS wird denke ich auf jeden Fall eingeschalten.
Der MA hat jetzt im Prinzip das Problem das er keinen im Unternehmen mehr trauen kann, weil sich angelich ja "viele" über den betroffenen MA beschwert haben.
Sollte er überhaupt auf das Schreiben reagieren? Wenn ja, eher beim BR oder bei der GF?
Anschuldigungen gehen von private Internetnutzung, über "der MA wäre mit der Arbeit nicht ausgelastet" - obwohl danach geschrieben wird, dass die Arbeit auch 3 machen könnten, bis hin zu privaten Aktivitäten die angelich während der Arbeitszeit stattfinden.
15.08.2010 um 23:46 Uhr
. . . wirklich erstaunlich, wie manche BR bemüht sind, die Drecksarbeit des Arbeitgebers zu erledigen . . .
dem ist nichts mehr hinzu zu fügen
16.08.2010 um 21:58 Uhr
Hallo Larry !
Als Betroffener sollte der Kollege erstmal gar nicht reagieren,solange von der GF nichts kommt.Ohne die genauen Hintergründe zu kennen (erstmalige Vorgehensweise des BR;steht der Kollege 'zum 'Abschuss' o.Ä.) rate ich von 'Aktionismus' ab.
Grüsse,sueton
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