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Mobbing durch Betriebsratsmitglied?

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Rolando
Nov 2016 bearbeitet

In unserem Betrieb(Verkehrsbetrieb)versucht gerade ein neu Eingesetzter Werkstattmeister sein Vorstellungen mit aller Macht durchzusetzen.Da ein Schlosser,der schon 30Jahre in der Firma ist,es Ihm besonders angetan hat versucht er Ihn mit aller Macht bloß zu stellen.Es kam auch schon zu körperlichen Berührungen von seiner Seite aus weil er angeblich immer so langsam ist. Das heikle daran ist das der Meister Mitglied des Betriebsrates ist. Ich bin stellvertr.Betriebsrat und habe nun gefragt wielange er sich das noch gefallen lassen will.Er traute sich nicht zum Betriebsrat zu gehen weil der Meister Mitglied ist. Es gab auch schon Aussprachen von Leitungsebene aus mit dem Geschäftsführer. Der hat dem Schlosser klar gemacht das der Meister hier für ihn das Gesetz ist. Wie kann der Betriebsrat dem Kollegen den nun helfen,ohne das er noch mehr Druck bekommt.

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Community-Antworten (5)

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Kriegsrat

13.02.2009 um 21:40 Uhr

nehmt euch den kollegen "br-werkstattmeister" doch mal intern im gremium zur brust

erklärt ihm, falls er sein verhalten nicht ändert, ihr dem betroffenen raten würdet, eine beschwerde zu schreiben, und die nicht so abwegige situation eintreten könnte, das das gremium nach ausführlicher beratung diese als berechtigt anerkennen würde

dies könnte man bis zur einigungsstelle treiben, was wiederum euer br-werkstattmeister zu verantworten hätte, was ja auch seinen offenbar guten stand zur geschäftsleitung trüben könnte etc etc. (natürlich das alles so rüber bringen, daß niemals auch nur der leiseste verdacht aufkommt, man würde ihn unter druck setzen oder vielleicht sogar erpressen wollen)

D
DonJohnson

13.02.2009 um 21:59 Uhr

@kriegsrat Ok, das könnte funktionieren, aber nur solange das Gremium sich durch Mehrheit gegen den W-Meister stellt. Ich denke auch, dass er als Vorgesetzter mal über Bossing nachdenken sollte, aber ich bin sicher, das meintest du mit der internen Besprechung.

K
Kriegsrat

13.02.2009 um 22:07 Uhr

ich finde, gerade weil er br-mitglied ist, wäre hier eine entsprechende einflußnahme leichter möglich... aber wir kennen ja die internen zustände nicht...

im übrigen wird fast kein begriff so oft so falsch zitiert bzw. herangezogen, wie "mobbing" oder "bossing" hier wäre dringend etwas "googeln" zu empfehlen.....

D
DonJohnson

13.02.2009 um 22:12 Uhr

@kriegsrat ok, da gebe ich dir ausnahmsweise absolut Recht ;-)

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ridgeback

13.02.2009 um 23:15 Uhr

@Rolando, der AN sollte, wie kriegsrat erwähnt, nach § 84 ff BetrVG Beschwerde einreichen. Ausserdem hat der Arbeitgeber als arbeitsvertragliche Nebenpflicht (Fürsorgepflicht) gemäß § 241 Abs. 2 BGB das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers aus Art. 1 und 2 Abs. 1 GG gegen Eingriffe durch Belästigungen Dritter, insbesondere anderer Arbeitnehmer des Betriebs oder Unternehmens zu schützen. Daneben darf auch er selbst nicht durch Tun oder Unterlassen das Persönlichkeitsrecht verletzen. Diese, im Privatrechtsverhältnis geltende Schutzpflicht umfasst auch die betriebliche Organisation in einer Weise, die Persönlichkeitsverletzungen ausschließt.

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