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Mobbing eines Betriebsratsmitgliedes

L
Lisa1988
Okt 2019 bearbeitet

Hallo zusammen ?

Ich habe hier jetzt ein wenig gestöbert aber keine passende Situation gefunden, daher möchte ich euch kurz etwas schildern und bitte um eure Hilfe/Meinung.

Ich teile mir meine Arbeit und mein Büro mit meiner Kollegin, welche Mitglied unseres Betriebsrates ist.

Früher kamen wir immer super zu recht, jedoch sind die letzten 3 Jahre etwas härter für mich.

Im Grunde haben wir das selbe Aufgabengebiet mit ein paar kleinen unterschieden.

Meine Kollegin reißt jegliche Arbeit an sich um voll ausgelastet zu sein. Mit dem wissen, dass ich dann weniger ausgelastet ist.

Ich habe sie darauf angesprochen und nach Arbeit verlangt, jedoch kam die Antwort „ich habe alles erledigt für heute und ging nach Hause“ unser Chef hat dann etwas benötigt und auf der Suche danach stellte sich heraus, dass sie gewisse arbeiten nicht erledigt hat, sondern versteckt hatte, damit sie den nächsten Tag auch was zu tun hatte. Also danach fragen hat keine Wirkung.

Dann dachte ich mir, ich fange einfach früher an um gewisse arbeiten abzufangen. Als sie dies mitbekam, herrschte derart schlechte Laune, dass sie mich vor mehreren Kollegen anschrie. Also hat auch keine Wirkung.

Durch ein Familienmitglied, welches unschön die Firma verließ, musste ich dann ein paar Monate echtes hartes Mobbing (auch ihrerseits) ertragen. Hier holte ich mir dann Hilfe von externen Beratern

Das mit der Arbeit wird von Tag zu Tag schlimmer und es kratzt auch an meiner Gesundheit.

Jetzt habe ich ein Mail verfasst an meine Kollegin und unserem Vorgesetzten, in dem ich die Punkte nochmal angesprochen habe. Und darum gebeten, dass sich die zwei darüber Gedanken machen sollen, ob ich mir nicht ne neue Arbeit suchen soll.

Hab in der Mail ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich nicht möchte, dass andere Kollegen davon erfahren.

Sie hatte sich ziemlich von den belegbaren Vorfällen angegriffen gefühlt und ist sofort in den Angriff gegangen

Hab jetzt erfahren, dass sie den Inhalt dieser E-Mail in den Umlauf gebracht hat. Sie selbst hat das gesagt.

Darf sie das? Hat sie nicht als Mitglied gewisse Verschwiegenheitspflichten?

I h hoffe, dass einer unter euch ist, der eine Antwort für mich hat.

Danke im Voraus

33204

Community-Antworten (4)

B
babybeere

20.10.2019 um 23:43 Uhr

Hallo Lisa,

wird vielleicht nicht viel helfen... der AG ist für Personalplanung und Auslastung zuständig. Wenn du fertig mit der Arbeit bist, melde es... sei für Zusatzaufgaben bereit. Nur so kannst du deine MITARBEITERIN langfristig in die Schranken weisen. Ich hab auch so eine, die immer da ist und dann letztendlich die Aufgabe nicht gut macht...Quintessenz: entweder siegt Qualität oder große Klappe... die Chancen beim AG stehn leider nicht gut, da der AG sich meist blenden lässt.

C
celestro

20.10.2019 um 23:49 Uhr

da hättest Du mMn schon längst mit dem Chef mal drüber reden müssen. Ob das nach so langer Zeit noch funktioniert?

Verschwiegenheitspflicht ... grundsätzlich schon. Aber wenn Sie es nun trotzdem gemacht hat, ist da wenig dran zu rütteln. Wobei "sie hat es gesagt", also erst einmal abwarten ob Sie das auch wirklich gemacht hat.

Hinzu kommt ... wenn Sie sowas rum tratscht, kann das ggf. eher besser für Dich sein. Dann sieht man nämlich, was man von Ihr zu halten hat.

A
ArianeP

21.10.2019 um 05:01 Uhr

Wenn man sich das Ganze durchliest, kann man nicht glauben, dass das Klima wieder so wird, dass man weiterhin zusammen in einem Büro sitzen kann. Wenn Du nicht in der gleichen Firma einen Job bekommst, wo Du Ruhe vor ihr hast, sehe ich nur eine Möglichkeit: such Dir einen neuen Job, denn da jeden Tag hinzugehen, wird zur Qual für Dich. Es wird Dich immer mehr belasten, was letztendlich auf die Gesundheit schlägt...ist es Dir das wert? Wohl nicht! Unbemerkt woanders bewerben und weg da! Arbeiten kann bei einem harmonischen Klima so schön sein. Ich für meinen Teil arbeite gern. Beachtenswert, dass Du es dort schon so lange aushältst, ich könnte das nicht. Ich lebe nur einmal und lasse mir sicher nicht 3 kostbare Jahre durch solch eine Person vermiesen. Viel Glück wünsche ich Dir :-)

B
BRHamburg

21.10.2019 um 08:05 Uhr

Es ist nicht die Aufgabe der Kollegin die anfallenden Arbeiten gerecht aufzuteilen. Sie steht vieleicht unter dem Druck, zeigen zu wollen das sie trotz ihres Ehrenamts, noch ihre Arbeitsaufgaben erfüllt. Bei der E Mail unterliegt sie genau der gleichen Verschwiegenheitsplicht, wie du es tutst.

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