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Den ganzen Tag frei für Termin am Arbeitsgericht?

BP
BRM pittimaus
Jan 2018 bearbeitet

Zwei gekündigte Mitarbeiterinnen haben demnächst einen Termin beim Arbeitsgericht. Die Termine sind für 11.00 Uhr an verschiedenen Tagen anberaumt. Das AG liegt in einer anderen Stadt, mindestens 1 Autostunde entfernt. Beide haben keinen Führerschein und müssen sich von den Ehemännern fahren lassen. Sie argumentieren, dass sie mit Bus (vom Dorf) und weiter mit der Bahn wohl eh den ganzen Tag unterwegs wären und wollen an diesem Tag nicht mehr auf Arbeit erscheinen. Ihre Arbeitszeiten sind von 07.00 bis 16.00 Uhr.

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Community-Antworten (4)

DAH
Der alte Heini

04.11.2007 um 23:17 Uhr

Wenn die Kolleginnen zu den Terminen persönlich geladen wurden und der Weg zu und von dem Gericht mit Bus und Bahn den ganzen Tag dauern, dann ist es so. Werden die Damen allerdings mit dem Auto gefahren und ist es somit möglich noch vor und nach dem Termin zu arbeiten, so müssten die Kolleginnen im Betrieb erscheinen und in der verbliebenen Zeit ihr vereinbarte Arbeitsleistung erbringen.

T
TROISDORFER

05.11.2007 um 10:23 Uhr

Es Dauert solange es Dauert . 7.00 bis 9.00 Gerichtsfähig werden, deine Kollegin wird sich sicherlich was Standgemaesses anziehen dürfen (Arbeitskleidung ist nicht angebracht) . 9.00 bis 10.00 Rücksprachen mit einem Berater halten (Anwalt/Gewerkschaft/Ehemann). Anfahrt bis 11.00 eine Stunde !!! Verhandlung je nach sachlage bis zu einer Stunde . 12.00 bis 13.00 Mittagessen . 13.00 bis ein weiteres Gespräch führen mit seinem Berater (Anwalt/Gewerkschaft/Ehemann). 14.00 bis 15.00 Rückfahrt in den Wohnort. 15.00 bis 16.00 arbeitskleidung anziehen und auf der Arbeit um ca.16.00 erscheinen !!! Es ist Angebracht deine Kollegin freizustellen,schlim genug das an diesem Tage ihre Kündigung verhandelt wird .... Man kann es Lustig Lesen,sollte es aber nicht .. MFG Troisdorfer

E
ego112

05.11.2007 um 10:45 Uhr

@Troisdorfer, wie wäre es denn, wenn die Kolleginnen für diesen Tag Urlaub nehmen würden oder unbezahlte Freistellung beantragen, wie jeder andere AN auch, der zu einem Gerichtstermin geladen wird( nicht als Zeuge). Nach Deinen geschriebenen Terminen, können sie ja glücklich sein, noch am selben Tag wieder zu Hause zu sein.

T
TROISDORFER

05.11.2007 um 11:14 Uhr

ego112@Nach Deinen geschriebenen Terminen, können sie ja glücklich sein, noch am selben Tag wieder zu Hause zu sein.

Stimmt sicherlich,mit aller wahrscheinlichkeit ist sie aber mindestens 3 Stunden ,mit der wahrnehmung des Termines beschäfftigt,sprich, für die Zeit von 10.00 bis 13.00 ist sie Freizustellen,es geht um ihre eigene Kündigung .

Ob sie als Zeuge aussagt oder nicht ist hier garnicht geklärt,ob sie vieleicht für diesen Tag Urlaub nehmen würden oder unbezahlte Freistellung beantragen würde ist auch nicht gekärt,Geklärt ist lediglich das die Kollegin am Verhandlungstag der EIGENEN KÜNDIGUNG zur Arbeit erscheinen soll . Ich lese aus BRM pittimaus ausführung nicht anderes als,die Mitarbeiterin könnte seelisch angeschlagen von ihrer eigenen Kündigung sein,und möchte deswegen nicht am Tage der Verhandlung wieder auf der Arbeit erscheinen ... MFG

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