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Liegt hier eine Benachteiligung bzw. Mobbing vor?

A
anjab
Jan 2018 bearbeitet

Hallo! Ich würde Euch bitten, mir zu helfen. Ich bin BR und Schwerbehindert. Bei uns stehen nun Sozialplanverhandlungen an. Es soll meine Abteilung zentralisiert werden. Die Verhandlungen sind gescheitert, die Einigungsstelle wird angerufen. In der Zwischenzeit verhandelt der chef mit einzelnen Kollegen aus meiner Abteilung. Diese sollten doch sofort ins Haupthaus kommen, und nicht in der Zweigstelle warten bis der Sozialplan fertig sei. Diesen Leuten wurde etwas angeboten (Gehaltserhöhung), und verliesen das sinkende Schiff... Der Chef kann wohl nicht warten, bis der Sozialplan anständig ausgearbeitet ist! Leider hat der Chef nicht mit allen der Abteilung (auch nicht mit mir) gesprochen und mir ein Angebot gemacht. Die Leute finden das sehr ungerecht! jetzt stifftet der Abteilungsleiter die restlichen Leute an, Sie sollen doch freiwillig mit ins Haupthaus gehen. Sie würden dann die Konditionen aus dem Sozialplan bekommen. Die Leute sind jetzt voll verunsichert! In der Zweigstelle bis zum Abschluss des Sozialplanes warten?Ohne Zusagen ins Haupthaus gehen? Sie fühlen sich wie Kollegen zweiter Klasse bzw. sich gemobbt!

Meine Frage: Ist die Vorgehensweise des Chefs (=auch Verhandlungsführer Sozialplan! Dieser hat die Verhandlungen abgebrochen und die Einigungsstelle gerufen) rechtens? Liegt hier eine Benachteiligung vor? Kann man das als Mobbing bezeichnen? Was sollen wir tun???

Besten Dank im Voraus.

mfg wolfgang

7.01901

Community-Antworten (1)

P
paula

08.03.2007 um 10:34 Uhr

was hier passiert geschieht jeden Tag wahrscheinlich hundertfach in Deutschland.

Es gibt ja keinen Unterlassungsanspruch vor Abschluss des Sozialplans. Den gibt es höchstens (je nach Bundesland leider unterschiedlich) vor Abschluss des Interessenausgleichs.

Hier von Mobbing (ist ein echt großes Wort) oder Benachteiligung zu sprechen sehe ich nicht

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