W.A.F. LogoSeminare

Firmenwagen zur Privaten Nutzung für freigestellten BR?

T
Torsten341
Jan 2018 bearbeitet

Hallo, für die Betriebsratsarbeit stellt der Arbeitgeber einen PKW zur Verfügung. ( Filialunternehmen) Ist es Erlaubt das das Freigestellte Mitglied diesen nun auch dafür nutzt um damit nach Hause zu fahren? MfG Torsten

2.80407

Community-Antworten (7)

B
BMW

31.05.2006 um 22:10 Uhr

Hallo Torsten341 Man sollte vorsichtig sein mit privater Nutzung ! Denn wenn private Nutzung ins Spiel kommt dann muß 1,5 % der Anschaffung des PKW's monatlich bezahlt werden monatlich !

Mein Vorschlag in dem fall wäre eine BV BR-PKW abzuschliessen worin genau geregelt ist wann man den PKW mit nach Hause nehmen kann!

Gruß BMW

RI
Ramses II

31.05.2006 um 22:51 Uhr

Oh Mann BMW!

Was ist das denn für eine Antwort?

"Denn wenn private Nutzung ins Spiel kommt dann muß 1,5 % der Anschaffung des PKW's monatlich bezahlt werden monatlich !" Das sind ja gleich drei Fehler in einem einzigen Satz! Wenn die Privatnutzung erlaubt wird dann sind 1% (+ 0,03 % pro km Entfernung Wohnung Arbeitsstätte) des Listenpreises als geldwerter Vorteil monatlich zu versteuern.

"Mein Vorschlag in dem fall wäre eine BV BR-PKW abzuschliessen worin genau geregelt ist wann man den PKW mit nach Hause nehmen kann!" Davon würde ich ja nun wirklich die Finger lassen.

Torsten,

ob das freigestellte BRM den Firmenwagen privat nutzen darf regelt sich nach der Übereinkunft zwischen Arbeitgeber und dem BRM.

T
Torsten341

31.05.2006 um 23:08 Uhr

Danke für die Tipps, meine Bedenken sind anderer Natur, ist es nicht so, das der BR während seiner Tätigkeit weder Vor noch Nachteil haben darf? Es ist ja nun so das auch andere Mitarbeiter keinen PKW zur verfügung gestellt bekommen. MfG Torsten

S
sh_9260

31.05.2006 um 23:39 Uhr

Upps, wenn der einen kriegt dann will ich auch einen !!!

Also, wenn das "Freigestellte" den PKW hauptsächlich dazu benutzt um die Fililen anzufahren und dort BR-Arbeit zu verrichten, mein Gott, warum soll er dann nicht auch den PKW privat nutzen können. Mal ehrlich, mit der jetzigen 1% Regelung ist der Vorteil gar nicht mehr so groß. Wenn ich über 4 Jahre den geldwerten Vorteil des Dienstwagens (1% vom Neuwert) versteuere, stehe ich mich privat mit den Kosten eines guten Gebrauchten besser. Rechne dir das mal durch.

Also keinen Neid aufkommen lassen.

T
Torsten341

01.06.2006 um 00:13 Uhr

Hallo sh_9260, da geht es nicht um Neid, sondern um die Tatsache das der BR nicht mehr glaubwürdig ist, wenn er doch Erpresst werden kann. Denk mal drüber nach. MfG Torsten

S
s.f.h.

01.06.2006 um 00:24 Uhr

Hallo sh_9260

Ich habe gerade mal durchgerechnet.

Anschaffungspreis 25.000 Euro 1% davon = 250 Euro Persönlicher Steuersatz ~ 25%

Dann kostet das Auto 62,50 Euro im Monat. Dafür fährst du kein gebrauchtes Auto!

R
Rollie

01.06.2006 um 12:16 Uhr

Hier geht es doch um 2 verschiedene paar Schuhe und nicht darum, der hat ein Auto oder der BR ist nicht glaubwürdig.

Der AG stellt dem freigestellten "BR" für seine Tätigkeit dienstlich einen PKW zur Verfügung. Ob der BR als "Mitarbeiter" den PKW auch privat zur Verfügung stellt, ist doch reine Verhandlungssache zwischen AG und Mitarbeiter. Die anderen Mitarbeiter haben ja das gleiche Recht, das mit dem AG auszuhandeln.

Ihre Antwort