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Kündigung - keione Abschrift der Stellungnahme des BR an AN

W
wieso
Feb 2018 bearbeitet

Hallo,

mal angenommen einem MA wird betriebsbedingt gekündigt und der BR widerspricht auf Grund fehlender Szialauswahl. Dem MA wird trotzden gekündigt und er erhält keine Abschrift der Stellungnahme des BR.

Der BR erfährt erst nach mehr als 3 Wochen davon.

Was wären die Folgen?

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Community-Antworten (3)

C
Challenger

26.02.2018 um 12:08 Uhr

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer mit der Kündigung eine Abschrift der schriftlichen Stellungnahme des Betriebsrats zuzuleiten. Unterlässt er dies, macht dies die Kündigung zwar nicht unwirksam, allerdings könnten Schadensersatzansprüche zu Gunsten des Arbeitnehmers entstehen. Sinn und Zweck dieser Stellungnahme des Betriebsrats ist es, dem Arbeitnehmer, die Darlegungs- und Beweislast im Kündigungsschutzprozess zu erleichtern. Unabhängig davon kann der BR dem zu kündigenden Arbeitnehmer seine Stellungnahme zuleiten.

C
celestro

26.02.2018 um 12:09 Uhr

praktisch keine Folgen ... auch wenn der AG verpflichtet ist, die Abschrift dem AN auszuhändigen, so dürfte es in der Praxis ziemlich folgenlos bleiben. Aber wenn der AN einen Anwalt hat, dürfte der dieses Schreiben längst gesehen haben

S
samira

26.02.2018 um 13:15 Uhr

wenn der Kollege nur deshalb nicht innerhalb der 3 Wochenfrist geklagt hat, war er schlecht beraten.

Wir schicken unsere Stellungnahme immer selbst den Betroffenen zu.

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