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Kündigung in der Probezeit

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Studi93
Jan 2018 bearbeitet

Guten Morgen,

alle Jahre wieder haben wir dasselbe Problem. Laut Tarifvertrag haben wir eine Befristungsgrenze von 5%. Um diese zu umgehen, stellt unser AG dann die neuen Mitarbeiter unbefristet ein, schmeißt sie allerdings in der Probezeit wieder raus. Wir als Betriebsrat widersprechen regelmäßig diesen Kündigungen leider ohne Erfolg. Kennt da jemand eine Lösung? Dieses Jahr haben wir eine neue Masche mitbekommen, die neuen Kollegen müssen mit der Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag auch gleich die Kündigung unterschreiben. Was haltet ihr davon?

Über eure Hilfe würden wir und freuen

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Community-Antworten (4)

R
RoterFaden

10.11.2017 um 14:59 Uhr

Gegen eine Kündigung in der Probezeit könnt ihr so gut wie gar nichts machen. Wenn euer AG tatsächlich diese beschriebenen Praktiken anwendet, solltet ihr härtere Geschütze auffahren! Evtl. mal eine Zeitlang Neueinstellungen ablehnen? Rechtsbeistand holen über weitere Möglichkeiten? Vielleicht ist auch die Befristungsgrenze von 5% für euer Unternehmen einfach nicht passend und ihr könnt mit einer Gewerkschaft einen Haustarifvertrag vereinbaren?

S
Studi93

10.11.2017 um 15:05 Uhr

danke für die Antwort. Wenn wir Neueinstellungen ablehnen gehen wir im Weihnachtsgeschäft unter... Ja wir haben schon einen Termin mit einem Anwalt. Wir haben einen Haustarifvertrag und sind in der Kinobranche also brauchen wir im Winter viele Mitarbeiter und im Sommer eher weniger. Deswegen ja die Kündigungen in der Probezeit.

P
Pickel

10.11.2017 um 23:06 Uhr

Unterscheidet der Tarifvertrag tatsächlich nicht zwischen sachgrundlosen Befristungen und solchen mit Sachgrund? Das wäre handwerklich natürlich schlecht gemacht. Denn dass ein Saisonbetrieb saisonale Schwankungen ausgleichen muss ist logisch und sollte auch als berechtigtes Interesse gesehen werden.

T
takkus

13.11.2017 um 10:20 Uhr

"Wenn wir Neueinstellungen ablehnen gehen wir im Weihnachtsgeschäft unter..." Wenn ein ArbG mit Absicht untergehen will, heist er entweder A.S. oder er ist komplett bescheuert. Allerdings muss ich auch mal sagen, wenn ich einen AV unterzeichnen soll und gleichzeitig meine Kündigung, auch dann muss ich völlig bekloppt sein.

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