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kündigung wegen fehler

D
dersieni
Jan 2018 bearbeitet

hallo,

eine kolleginn ( zuständig für betriebskosten abrechnung bei einer hausverwaltung ) ist krank. jetzt hat der teamleiter ihr mitgeteilt das fehler in ihrer arbeit festgestellt wurden ( vom letzten jahr) und hat ihr vorgeschlagen das sie entweder selbst kündigt, sich versetzen lässt oder 2jahre unbezahlten urlaub nehmen soll. was haltet ihr davon? es gibt dort keinen betriebsrat.

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Community-Antworten (6)

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gironimo

03.09.2015 um 19:45 Uhr

Na - da ist ja Versetzung das kleinste Übel. Aber ich an ihrer Stelle würde umgehend einen Fachanwalt für Arbeitsrecht aufsuchen.

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DummerHund

03.09.2015 um 20:01 Uhr

Auch wenn die Versetzung das kleinste Übel wäre, erst einmal auf nichts einlassen. Sage dem Teamleiter nur das Du dies gerne Detailiert vom AG schriftlich haben möchtest. Auch den Grund mit Datum sollte mit dabei sein. Und nur annehmen wenn es wirklich vom AG kommt. Das hat man was in der Hand und kann seinen Reschtsbeistand aufsuchen

C
Challenger

03.09.2015 um 21:34 Uhr

Hallo erst mal, die Kollegin soll sich meiner Meinung nach derzeit auf gar NICHTS EINLASSEN und abwarten was der AG macht. Immerhin ist erstaunlich, daß angebliche Fehler, die im letzten Jahr augetreten sein sollen, erst nach einem Zeitraum von nicht weniger als ACHT MONATEN "aufgedeckt" wurden. Die Kollegin sollte sich au jeden Fall WEIGERN,

  1. Selbst zu kündigen und
  2. Zwei Jahre UNBEZAHLTEN URLAUB

zu nehmen. WARUM AUCH ???

Dann wäre der AG mit der Versetzung am Zug. Dann wäre es spannend zu erfahren, wie der AG den Versetzungsantrag gegenüber dem Betriebsrat begründet.

C
celestro

04.09.2015 um 12:38 Uhr

Erm ... "es gibt dort keinen betriebsrat".

Dennoch ... auf NICHTS einlassen. Diese "Angebote" kommen nur, weil der AG weiß, daß er mit einer Kündigung sehr wahrscheinlich auf die Schnauze fällt.

Sobald da etwas handfestes kommt, zum Anwalt. Alles andere ist Unsinn.

M
Mysticer

04.09.2015 um 15:21 Uhr

ganz normal zur Arbeit erscheinen..

Beim Anwalt schon mal ein erstgespräch suchen und diesen Informieren

H
Hoppel

05.09.2015 um 11:40 Uhr

@ dersieni

Das sind doch etwas merkwürdige Alternativen, die von diesem Teamleiter angeblich vorgeschlagen worden sind ... insbesondere frag ich mich, warum die Kollegin eine 2jährige Auszeit nehmen soll!

Komisch ist auch, dass der Kollegin Fehler vorgeworfen werden, aber weder eine Abmahnung noch eine AG Kündigung in Aussicht gestellt worden ist. Da scheint einem Teamleiter klar zu sein, dass es überhaupt keine Handhabe gibt, dieser Kollegin etwas anhaben können.

Die Kollegin soll sich an einen Anwalt wenden!

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