Mitbestimmung
Hallo zusammen,
Folgendes Problem: MA (aus Sicht der Führung Aufmüpfig/Lügner)
geht nach Meinung der "Führung "zu oft Zigarettenpause machen. Nach Rückfrage von mir bei diversen Kollegen, die das von ihrem Arbeitsplatz aus sehen könnten, ob dieser Kollege übermäßig viel raucherpausen macht, kam die Antwort: Nicht mehr als andere. Jetzt will die Stellvertretene Standortleiterin( ehemals BR-Vorsitzende ) Protokoll über diese Raucherpausen führen, sowie den Kollegen dabei fotografieren. Wir wissen, das zur Überwachung der MA keine Fotos ohne Mitbestimmung gemacht werden dürfen, und aber trotzdem welche geschossen werden diese nicht verwendet werden dürfen. Frage: Wie können wir der Stellvertr. Standortleiterin ( herrisches Weib, Axt im Wald ), mal einen kleinen Denkzettel verpassen, falls Sie Ihre Androhungen wahr macht. Zur Info, Sie ist keine Leidende Angestellte.
Community-Antworten (3)
14.04.2011 um 14:45 Uhr
Hallo Kainil, ohne Vergleichsdaten von anderen Rauchern, sagt so ein Protokoll eh nicht viel aus. Ich würde den betreffenden MA auffordern sich die Zeiten auch aufzuschreiben, als Vergleich. Außerdem würde ich die stellvetr. Standortleiterin beim Fotografieren, fotografieren und die Zeit aufschreiben welche sie für die Überwachung benötigt. Auf Anfrage der Dame was das soll erklärt Ihr, dass Ihr ein Mobbingtagebuch führt da sich der MA bei euch (als BR) beschwert hat.
LG Angie
14.04.2011 um 15:31 Uhr
Die einfachste Lösung für solche Streitfälle ist doch wenn alle Mitarbeiter für die Rauchpausen ausstempeln.
15.04.2011 um 21:37 Uhr
Hallo Kainil,
ich muß "Niemand" Recht geben. Seit wir für Raucherpausen ausstempeln muß keiner mehr ein schlechtes Gewissen haben, wenn der Vorgesetzte ihn genau dann gesucht hat. Es gibt weder Unstimmigkeiten mit den Vorgesetzten, noch können andere MA sich über zu viele Raucherpausen der Kollegen beschweren. Bei uns gehen auch einige NR mit ihren Kollegen um einfach mal abzuschalten und sich zu unterhalten (die stempeln natürlich auch).
Gruß Brigachkatz
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