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Mehrarbeit

S
Schnackel
Nov 2016 bearbeitet

Hallo, folgendes Problem: Da unser GF über unseren Kopf hinweg Mehrarbeit angeordnet hat, haben wir Ihm mitgteilt das er unser Mitbestimmungsrecht verletzt hat. Kurz vor meinem Feierabend kam er zu mir und sagte er muss den BR nicht informieren, weil die Mehrarbeit freiwillig sein soll.(Leider wurde den MA gesagt Ihr müsst) Also habe ich(BRV) ihn nochmal auf die Rechtslage aufmerksam gemacht. Darauf hat er gesagt:"wenn die MA die Mehrarbeit nicht freiwillig machen, dann werden die Zeitverträge nicht verlängert." Ich habe leider keine Zeugen dafür.Unser GF ist dafür bekannt, dass er mit gespaltener Zunge spricht und außerdem habe ich den Verdacht, dass er immer wahnsinniger wird. Wie kann man gegen so etwas wirkungsvoll vorgehen?

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Community-Antworten (4)

W
wahlvst

18.11.2010 um 18:45 Uhr

Falsch, der AG muss immer die MB beachten. Erklärt dem AG, dass er die Mehrarbeit bis zu einer ggf. erfolgten positiven MB des BR zu unterlassen hat. Ihr solltet de, AG weiter erklären, dass ihr andernfalls sofort eine Sondersitzung abhalten würdet und einen Anwalt beauftragen würdet per einweiliger Verfügung dem AG die Mehrarbeit untersagen lassen würdet und weiter wegen Verletzung der MB ebenfalls per Beschlussverfahren ein Bußgeld/Ordnungsgeld gegen den AG beantragen würdet. Dieses könnte sehr deutlcih (Höhe) werden.

PS: Das mit dem "freiwillig" ist Nonsens. Ihr solltet euch nun überlegen, ob ihr der Mehrarbeitr in der vom AG gewünschtem Menge zustimmen wollt/ könnte. Denke auch an die Gesundheit / Überforderungd der AN vor allem aber an die Höchstzeiten lt. ArbZG.

PS: Auch das Dulden von Mehrarbeit durch den AG, also AN machen ohne Anordnung, geht nicht, AG muss notfalls verbieten!!

P
pfeilenbogen

18.11.2010 um 19:11 Uhr

Schnackel

Der BR kann dem AG erklären, wenn er mit der MB zur Mehrarbeit kommt, dass ihr ja gerne diesen TOP in der Sitzung behandeln würdet mit dem Ziel eines positiven Ausganges, aber leider zeitlich es nicht schaffen würdet, das ja doch auch hier sehr viel Besprechnungs-/ Klärungsbedarf im Gremium bestünde, doch leider das Thema "was können wir mache, damit anstehende auslaufende Zeitverträge verlängert werden" für den BR vorrangig. So müsste möglicher weise das Thema "Mehrarbeit" wegen Zeitmangel auf die nächste Sitzung verschoben werden. Anders, wenn es das Thema "Verlängerung von Zeitverträgen" nicht geben würde, weil der AG diese alle schon verlängert.

K
Kölner

19.11.2010 um 08:15 Uhr

@all Ich würde mich von der Argumentationskette des AG auch nicht verunsichern lassen. Zum einen ist angesichts der tatsächlich zu leistenden Mehrarbeit der Bedarf an befristet beschäftigten AN ja vorhanden, zum anderen muss man die Bemerkungen des AG aus der Anonymität herausholen und jedem befristet beschäftigten AN mitteilen, wie dieser AG tickt. Das ist AG-Polemik und zeugt ein wenig von seiner Hilflosigkeit. Tragisch - aber wahr!

P
Petrus

19.11.2010 um 10:37 Uhr

@schnackel: den Link (Artikel+Urteil) zu deiner Frage 37914 hattest Du gelesen?

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