Betriebsvereinbarung Krankmeldung nach DSGVO
In unserem Unternehmen werden Krankmeldung von einem externen Dienstleister aufgenommen und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet. In naher Zukunft soll Tagsüber unsere Personalabteilung, mit einem Mobilen Telefon die Krankmeldungen aufnehmen und nach Ende der Arbeitszeit wieder an den externen Dienstleister übergeben werden. Da wir noch keine Betriebsvereinbarung zu diesem Thema haben, benötigen wir dazu Hilfe. Gibt es hierzu eine Checkliste oder geht dies nur direkt mit Hilfe eines Experten. Über Tipps zu diesem Thema würden wir uns freuen.
Community-Antworten (7)
21.03.2019 um 14:01 Uhr
als BR würde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit Krankmeldungen NICHT an externe Personen gemeldet werden.
Das heißt nicht, daß es der BR verhindern kann, aber versuchen würde ich es definitiv.
21.03.2019 um 14:40 Uhr
Was ist das denn für ein "externer Dienstleister"? Welche Aufgaben hat dieser? Was soll dieser mit den Krankmeldungen machen? Geht es eigentlich um die AU-Bescheinigungen, oder um die Meldungen dass man nicht zur Arbeit kommt?
21.03.2019 um 14:57 Uhr
Der externe Dienstleister hat mehrere Aufgaben, unter anderem zählt der Objektschutz und die Telefonzentrale (die immer besetzt ist) dazu. Die Meldung zur Arbeitsunfähigkeit soll vom dem Dienstleister aufgenommen und an die Personalabteilung sowie dem Vorgesetzten weiter geleitet werden.
21.03.2019 um 15:00 Uhr
Und kann man sich nicht einfach bei der Personalabteilung krank melden? Oder beim Vorgesetzten, der das dann der Personalabteilung meldet? Wieso benutzt man dafür einen externen Dienstleister? Und woher weiß der Dienstleister, welchen Vorgesetzten er jeweils informieren muss?
21.03.2019 um 15:12 Uhr
BR2019,
es geht also nicht um die AU-Bescheinigung, sondern um die Meldung (den Anruf) dass man nicht zur Arbeit kommt?
Und verstehe ich das richtig:
- Wenn Eure Kollegen tagsüber anrufen und sich krank melden wollen, dann werden sie zum mobilen Telefon der Personalabteilung weiterverbunden und wenn dieses nicht mehr besetzt ist, wird diese Meldung in der Telefonzentrale aufgenommen und weitergeleitet (vermutlich per E-Mail)?
Die Änderung ist jetzt, dass tagsüber bei der Personalabteilung krankgemeldet wird?
Was soll jetzt Regelungsinhalt der BV werden?
21.03.2019 um 15:21 Uhr
Die Personalabteilung ist nicht rund um die Uhr besetzt, es gab auch schon einen Anrufbeantworter aber dieser war nicht zu 100% zuverlässig.
Da wir im mehrschichtigen Betrieb arbeiten ist es wichtig für den Mitarbeiter eine Anlaufstelle zu haben und sich dort melden zu können. Wenn der Mitarbeiter sich Arbeitsunfähig meldet, soll er nicht mehrer Nummern/Personen anrufen sondern eine.
Der Dienstleister ist sehr gut integriert und kennt die Vorgesetzten sowie die jeweiligen Führungskräfte.
21.03.2019 um 15:33 Uhr
Die Überschrift "Betriebsvereinbarung Krankmeldung nach DSGVO" sagt mir, daß man hier wohl in Sachen Datenschutz "ordentlich" sein will / werden will.
Verwandte Themen
Abmahnung eines BR-Mitgliedes - wegen angeblich verspäteter Krankmeldung?
Älterhallo an alle bin br mitglied und wurde abgemahnt aber erst zur vorgeschichte: habe vor jahren eine schriftliche aufforderung vom AG erhalten das ich mich auch wenn es nur um einen tag krank geht ich
Abmahnung rechtens?
ÄlterIst die Abmahnung berechtigt? Text der Abmahnung: Vom Dienstag, 8. April bis Donnerstag, 10. April sind Sie nicht zur Arbeit erschienen. Für den Zeitraum vom 8. bis 9. haben sie uns fristgerecht ein
DSGVO behindert "normale" Betriebsratsarbeit
ÄlterGibt es irgendjemanden, oder kennt jemand jemanden der beim EuGH klagt, weil die Arbeit der Betriebsräte durch die DSGVO massiv eingeschränkt wird? Eines der Probleme ist, das der Datenschutzbeauftra
Betriebsvereinbarung Arbeitszeit und Verfügungszeit
ÄlterHallo Liebes Forum haben ein kleines Problem unsere BV Arbeitszeit und Verfügungszeit wurde gekündigt letztes Jahr durch AG jetzt im Juni wurde uns eine neue BV vorgelegt die wie folgt lautet: Bitte u
[REFA / MTM] im Bezug auf Art.21/22 – EU-DSGVO
ÄlterHallo zusammen, Stichwort "Leistungs - und Verhaltenskontrolle" und DSGVO, die Experten sind gefragt: Der betroffenen Person steht ein Widerspruchsrecht gegen das Profiling, also gegen die systema