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finanzieller Vorteil / seriöse BR Arbeit

I
Ideologe
Jan 2018 bearbeitet

Hallo Kollegen ....... Wie ist folgende Situation zu bewerten. Betriebsrat Mitglied wird zu IG Metall Orts Klausurtagung eingeladen. Der Arbeitgeber weigert sich unbezahlten Urlaub zu Gewehren. Das BR-Mitglied nimmt 1 Tag bezahlten Tarifurlaub oder bezahlte Freistunden aus dem Zeitkonto, und beantragt zusätzlich Verdienstausfall von der IG Metall. Ist dieses Verhalten legitim und moralisch gegen über den beitragszahlenden Gewerkschaftsmitgliedern zu verantworten. Dass er für diesen Tag doppelte Einkünfte mit seiner Tätigkeit als Betriebsrat erzielt ist meiner Meinung nach ein finanzieller Vorteil, der sich nicht mit seriöser BR Arbeit vereinbaren lässt.

Mit kollegialen Grüßen

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Community-Antworten (3)

K
Kölner

07.02.2017 um 12:45 Uhr

Ist das ne Neid-Diskussion? Ansprechpartner ist ja wohl eher die Gewerkschaft. Und was hat das eine mit der anderen Sache zu tun?

P
Pjöööng

07.02.2017 um 14:55 Uhr

Ob er einen Anspruch gegenüber der Gewerkschaft hat, ergibt sich aus deren Satzung und Regularien. Falls das Gewerkschaftsmitglied gegenüber der Gewerkschaft falsche Angaben macht um einen im nicht zustehenden Vermögensvorteil zu erlangen ist dies eine Angelegenheit die die Gewerkschaft regeln muss.

Einen Verstoß gegen das BUrlG sehe ich hier nicht.

A
AlterMann

07.02.2017 um 15:46 Uhr

Der Kollege hätte normalerweise unbezahlten Urlaub genommen und den Verdienstausfall von der Gewerkschaft erstattet bekommen. Jetzt musste er Erholungsurlaub nehmen und lässt sich eben diesen Schaden durch die Gewerkschaft ersetzen. Bleibt sich in der Summe gleich. Ob die Regularien der Gewerkschaft das zulassen oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis. Mit der BR-Arbeit hat das Ganze jedenfalls nix zu tun.

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