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Dieser Beitrag ist vor 19 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Sozialplan - rechtlich möglich, dass dieser Sozialplan einseitig verlängert wird?

J
JK
Jan 2018 bearbeitet

Hallo, unser Unternehmen wurde 2003 von 3 Standorten in 1 Standort zusammengefaßt (2 Standorte wurden unmittelbar verlagert und der 3. folgte später) und auf der "grünen Wiese" ein neues Werk errichtet. Es sind ca. 130 Mitarbeiter beschäftigt. Im Januar 2005 wurde der letzte Standort aufgelöst und integriert. Diese MA haben einen Sozialplan erhalten, der mit dem damaligen BR verhandelt wurde und im Januar 2007 ausläuft. Nun hat die Geschäftsführung die einzelnen MA die dieser Sozialplan betrifft angeschrieben und die Fortführung für 1 weiteres Jahr versprochen (Fahrtkosten, Mietzuschuss, etc.) wohlwissend dass unser BR dieses nicht befürwortet. Wir möchten 1. verhindern, dass weiter ein Keil zwischen die Belegschaft geschlagen wird und 2. die ignoranten Umgangsformen der Geschäftsführung nicht akzeptieren.

Ist es rechtlich möglich, dass dieser Sozialplan einseitig verlängert wird ? Welche Möglichkeiten hat der BR gegen diese Maßnahme vorzugehen ?

Danke, JK

5.70503

Community-Antworten (3)

V
viktor

01.11.2006 um 09:37 Uhr

Klingt iegendwie merkwürdig.

Ihr wollt verhindern, dass Mitarbeiter ihren vereinbarten Nachteilsausgleiche auch weiterhin erhalten?

Wenn die Mitarbeiter aus Teil 1+2 diese Leistungen nicht erhalten, weil da damals kein BR einen Sozialplan ausgehandelt hat, kann dies doch nicht zum Nachteil der anderen führen. Das ist der falsche Weg und klingt nach Neid der Besitzlosen. Ihr könnt vielleicht versuchen, auch für die anderen Mitarbeiter Zuschüsse für die Fahrt zur Arbeit auszuhandeln.

J
JK

01.11.2006 um 11:27 Uhr

Der Sozialplan wurde für diese MA für die Dauer von 2 Jahren vereinbart und auch so akzeptiert. Es gibt eigentlich keine Notwendigkeit diesen zu verlängern. Wir vertreten ja immerhin die gesamte Belegschaft und nicht nur den Teil der die unbegründete Zuwendung nun erhalten soll. Diese sind generell schon mit Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und 35 Stunden-Woche ausgestattet im Gegensatz zu den restlichen MA. Sicherlich führt das zu einer Neidsituation und extrem angespannten Betriebsklima, dass nun auch noch durch diese Maßnahme verschärft wird. MA aus den Werken 1+2 haben auch einen Sozialplan erhalten, welcher nicht zur Debatte einer Verlängerung stand. Naürlich möchten wir gerne, dass alle MA Zuschüsse erhalten können, aber dann auch im Rahmen der Gleichbehandlung um das Team-Denken wieder herzustellen für ALLE. Desweiteren geht es hier nicht nur um die Frage, ob das moralisch in Ordnung ist oder nicht, sondern auch wie es rechtlich geregelt ist. Darf die Geschäftsführung denn nun so eine Verlängerung einseitig diktieren ?

J
JK

08.11.2006 um 17:42 Uhr

push

Weiss jemand was ?

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