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Mitbestimmung Dienstplan / MA wollen keinen!

H
Hendrik
Jan 2022 bearbeitet

Hallo Kollegen,

im Rahmen unserer Mitbestimmungsrechte beschäftigen wir uns auch mit den Dienstplänen (Haus des Gesundheitswesens) im Hause. Der AG hat uns nun mitgeteilt, dass es einen Dienstplan für unsere Haustechnik (2 Personen) nicht geben soll, da die MA dies nicht wünschen. -Der AG will dem Wunsch wohl nachkommen.

Meine BR-Kollegen wollen den zwei MA der Haustechnik aber keine Sonderrechte einräumen und bestehen auf einen Dienstplan.

Wie geht man am geschicktesten mit einer solchen Situation um?

Gruß Hendrik

1.32505

Community-Antworten (5)

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Rollie

25.05.2005 um 00:37 Uhr

Ich denke, Deine BR-Kollegen haben einen Sockenschuß.

Warum muß man immer gleich alles "kollektiv" verschlechtern ?

M
merlin

25.05.2005 um 09:39 Uhr

Arbeitet die HT bei Euch immer von ... bis ...? In dem Fall wäre ein Dienstplan uninteressant bzw. dann wäre es verständlich, wenn gar keiner existiert.

H
Hendrik

25.05.2005 um 12:09 Uhr

Hallo Rollie, hallo Merlin,

erstmal vielen Dank für eure Antworten.

Hinsichtlich der Reaktion meiner Kollegen muss ich vielleicht noch erläutern, dass wir als BR es in dieser Amtszeit sehr, sehr schwierig hatten. Neben ständigen schweren Missachtungen der Mitbestimmungsrechte, hatten wir auch gegen willkürl. Lohnkürzungen, Urlaubskürzungen usw. zu kämpfen. Letzteres ist zwar schwerpunktm. eine Sache des Individualrechts, aber als BR muss man auch dort tätig werden. Der innere Kreis, so nennen wir BR-intern eine Gruppe von Mitarbeitern, die wirklich jede Aktion des BR im Sinne der GL wertet und wertete, hat im Betrieb entsprechend Stimmung gegen den BR gemacht. Dazu gehören auch die genannten Kollegen der Haustechnik. Neben dieser Tatsache haben meine BR-Kollegen aber auch Kenntnis davon, dass die flexible, ungeregelte Arbeitszeit von diesen MA genutzt wird, um sich das Leben etwas zu versüßen. Besuche zuhause zum Kaffe usw. Andere MA-Gruppen, insbesondere diejenigen, die mit dem eigentlich Betriebszweck beschäftig sind, haben Probleme damit ihre Pausen nehmen zu können und sind organisatorisch an ihre Arbeitszeiten gebunden; es wird also ein Schonraum für "verdiente" MA geschaffen, so die einhellige Meinung.

Ich kann den Ärger der Kollegen verstehen, bin aber der Meinung, dass man die Sache laufen lassen sollte. Warum soll ich Energie an MA verschwenden, die meine Vertretung nicht wünschen oder die ablehnen? Natürlich können diese Kollegen dann auch nicht von mir erwarten, dass ich mich groß engagiere, wenn sich die Verhältnisse, und diese Möglichkeit besteht bei uns durchaus, verändern.

Gruß Hendrik

M
merlin

25.05.2005 um 12:56 Uhr

Hallo Hendrik, also meiner Meinung nach könnt Ihr den 2 "Kollegen" das Handwerk auch durch einen Dienstplan nicht legen. Wenn sie sich während der Arbeitszeit rumdrücken oder ihre Stunden nicht arbeiten, machen die das tagsüber und es taucht nirgendwo auf, vor allem, wenn die beiden sich gegenseitig decken. Von Kollegialität möchte ich in diesem Zusammenhang lieber nicht reden. Aber laßt Euch nicht kirre machen, alles müßt Ihr auch nicht regeln (obwohl man als BR aufgrund seines meist vorhandenen Gerechtigkeitssinns dazu neigt) Gruß, Merlin

R
Rollie

25.05.2005 um 14:26 Uhr

Ich denke auch, das ihr die Kollegen nicht disziplinieren könnt durch einen Schichtplan.

Es ist eher ein Defizit der Vorgesetzten, was IHR aber sicher nicht lösen müßt.

Setzt Euch lieber für die Kollegen ein, die Eure Hilfe brauchen, beispielsweise um ihre Pause auch wirlklich nehmen zu können.

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