W.A.F. LogoSeminare

BR Information

H
Heimy
Okt 2023 bearbeitet

Hallo. Bei uns im BR wird zusammen mit dem SBV diskutiert das ein Mitarbeiter der Immer mal wieder Erkrankt und dadurch länger ausfällt "Loszuwerden" ua wurde der AG in einer Sitzung im Zuge vom Monatgespräch vom SBV Informiert das der betroffene Mitarbeiter einen Schwerbehinderten Schein beantragen möchte. Nach der Sitzung habe ich den Mitarbeiter empfohlen sich für die Beantragung vom Schwerbehinderten Schein an die Gewerkschaft zu wenden.

Ich bin Erster Nachrücker. Ich sah es als meine Pllicht an dem Kollegen zu Empfehlen sie an die Gewekschaft zu wenden. Aber ich habe auch weiter keine Informationen weitergegeben.

Der BR hat den AG darüber informiert was ich dem Kollegen Empfohlen habe. Jetzt hab ich den Schwarzen Peter und der BR kritisiert mein Verhalten. Und der AG ist auch komisch.

Hab ich mich richtig verhalten? Weil der BR meint ich hätte das nicht tun dürfen.

356017

Community-Antworten (17)

G
GabrielBischoff

24.10.2023 um 15:44 Uhr

Wie war da der Ablauf?

Ihr habt in der BR-Sitzung diskutiert, wie der AG den MA möglichst schnell loskriegt? Das kann ich mir schwer vorstellen.

So etwas wie eine generelle Schweigepflicht gibt es nicht. Siehe dazu auch: https://www.betriebsrat.com/video/73899/muss-man-ueber-den-inhalt-von-betriebsratssitzungen-immer-stillschweigen-wahren/16075/5qkteuvjmi0

E
enigmathika

24.10.2023 um 15:45 Uhr

wer solch einen Betriebsrat hat... Die Gewerkschaft hat damit mal gar nichts zu tun. Der Grad der Schwerbehinderung wird beim Versorgungsamt beantragt. Normalerweise kann die SBV beim Ausfüllen helfen, aber da Eure ja wohl gemeinsam mit dem BR versucht, den Kollegen loszuwerden, scheint das nicht die richtige Anlaufstelle zu sein. Rate dem Kollegen, sich an einen Sozialverband zu wenden! Er kann den Antrag aber auch allein online ausfüllen. Dass Du dem Kollegen helfen willst, ehrt dich. Aber Du hättest Dich besser selbst vorher informiert, bevor Du Ratschläge erteilst.

D
DummerHund

24.10.2023 um 18:33 Uhr

Wer so eine SBV oder BR hat braucht glaube ich im Leben keine anderen Feinde. Man diskutiert als SBV oder/und BR nicht darüber wie man einen MA am besten los werden kann. Das Gegenteil ist der Fall. Die Diskussion müsste lauten, was können wir machen um einen MA zu schützen. Hier hätte der Hinweis auf die Beantragung der Schwerbehinderung also schon von von denen kommen müssen. Von daher hast du alles richtig gemacht. Er soll umgehend den Antrag beim Versorgungsamt stellen. Sollte es zu spät sein und er wird vor der Anerkennung der Schwerbehinderung gekündigt, sollte der MA innerhalb der ersten 3 Wochen nach bekanntwerden eine Kündigungsschutzklage einreichen.

D
Dackel

24.10.2023 um 21:07 Uhr

Natürlich sind beim AG irgendwann auch mal die Möglichkeiten ausgeschöpft den AN weiter zu Beschäftigen. Doch keiner weiß hier ob der AG seiner Fürsorgepflicht nachgekommen ist.

M
Moreno

24.10.2023 um 21:20 Uhr

Zum Fragesteller alles richtig gemacht und BR und SBV mal die Frage stellen was sie unter Arbeitnehmervertretung verstehen!

*vom Administrator angepasst

D
DummerHund

24.10.2023 um 21:47 Uhr

@Moreno Wie? Wo? Was? Hat da wer was geschrieben was ich nicht gelesen habe. HiHi.

D
DummerHund

24.10.2023 um 22:44 Uhr

@ Heimy Wenn du hier Antworten liest, bedenke das bloße Meinungen nicht ausreichen. Recht und Rechtslage ist im Arbeitsrecht das höchste Gut. Wie dieses aus zu legen ist dort kann man verschiedenster Meinung sein. Unterm Strich dann aber bleibt die Summe meistens Gleich.

S
sbvfrank

25.10.2023 um 07:30 Uhr

alles richtig gemacht nur der Hinweis zur Gewerkschaft war jetzt nicht so gut! Wer so einen BR/SBV hat braucht nichts anderes! Dein Kollege soll sich mal an eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle wenden, Findet er hier: www.teilhabeberatung.de dort wird ihm geholfen!

J
jutti1965

25.10.2023 um 08:24 Uhr

@Dummerhund, m.W. nach ist man geschützt ab dem Datum der Einreichung des Schwerbehindertenantrags und nicht erst bei Anerkennung. Also hätte er noch gute Chancen einen besonderen Kündigungsschutz zu bekommen wenn er Schwerbehindert ist. @Heimy, für was habt ihr eigentlich eine SBV ?

C
Catweazle

25.10.2023 um 09:36 Uhr

Jutta, der Kündigungsschutz greift erst 3 Wochen nach Antragstellung.

T
Tagträumer_5

25.10.2023 um 11:41 Uhr

Man schleift einen MA ohne Wirkung mit, großes Kino. Die Mehrbelastung im Team, in dem der MA eingesetzt wird, interessiert niemanden.

Wenn jemand nicht mehr arbeiten kann, kündige und beantrage Erwerbsunfähigkeitsrente, aber belaste nicht noch andere, die wollen. Gut, das andere belastet auch die Allgemeinheit, damit kennen sich ja einige aus diesem Forum gut aus. ;-)

D
Dackel

25.10.2023 um 12:12 Uhr

@ Tagträumer Du weißt also ganz genau um was es geht? Du weißt ganz genau das der Betrieb seine Möglichkeiten ausgeschöpft hat und nicht einfach zu Faul ist? Manchmal reichen kleine Änderungen aus.

D
DummerHund

25.10.2023 um 12:15 Uhr

Ich glaube ich habe jetzt aus versehen bei der letzten Antwort auf gefällt mir gedrückt. Einfach genauso so wenig Beachtung schenken wie der ganzen Antwort.

T
Tagträumer_5

25.10.2023 um 19:42 Uhr

Was hindert Dich daran, dass "gefällt mir" wieder zurückzunehmen?! Leute, lächerlicher gehts nicht mehr ...

J
jutti1965

26.10.2023 um 08:59 Uhr

@Catweazle, das stimmt so nicht. Ein Sonderfall ergibt sich, wenn Ihnen gekündigt wird, während über Ihren Antrag auf Feststellung der Schwerbehinderung oder Gleichstellung noch nicht entschieden wurde. Wurde dieser Antrag drei Wochen vor Zugang der Kündigung gestellt, gilt der Kündigungsschutz faktisch ab diesem Zeitpunkt.

Allerdings müssen Sie Ihren Arbeitgeber innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung auf den noch offenen Antrag hinweisen. Der Kündigungsschutz beginnt dann ebenfalls rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Antragstellung. Wenn der Antrag auf Feststellung der Schwerbehinderung oder Gleichstellung aber abgelehnt wird, gilt die Kündigung als erteilt.

Sofern der jeweilige Antrag maximal drei Wochen vor der Kündigung gestellt, aber noch keine Entscheidung über diesen getroffen wurde, ist die Kündigung erst einmal unwirksam (sog. „schwebende Unwirksamkeit“). Sie sind also faktisch ab Antragsstellung vor Kündigungen besonders geschützt. Wird der Antrag auf Gleichstellung oder Feststellung der Schwerbehinderung später aber abgelehnt, ist die Kündigung auch ohne Zustimmung des Integrationsamts wirksam.

C
Catweazle

26.10.2023 um 12:33 Uhr

Jutti. Ich habe doch nichts anderes geschrieben. Der Antrag muss mindestens 3 Wochen vor Zugang der Kündigung gestellt worden sein.

J
jutti1965

26.10.2023 um 12:59 Uhr

oops da habe ich wohl etwas missverstanden ?

Ihre Antwort