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Mobbingvorwürfe

E
Eierdieb
Jan 2018 bearbeitet

Hallo, mal ne Frage: bei uns kommen immer wieder Kollegen mit der gleichen Leier, der Vorgesetzte hat uns auf irgendein Missstand angesprochen und nun fühlen wir uns ertappt. Anstatt mal die Birne anzuschallten und darüber nachzudenken ob der nicht vielleicht Recht hat, gehen die gleich in die Offensive und schreien "der Mobbt" uns. Die Gespräche zwischen AG und AN über verschiedene Sachen waren z.T. auch schon im Vorfeld mit uns abgesprochen. Die Gespräche sind auch immer friedlich und in einem guten Ton verlaufen. Wie können wir das Problem mit den "Mobbing" Vorwürfen in den Griff kriegen bzw. kann jemand rechtlich belangt werden wenn er seinem Vorgesetzten immer sinnlos Mobbing vorwirft?

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Community-Antworten (7)

N
nicoline

15.01.2011 um 15:01 Uhr

Eierdieb, wenn jemand wirklich von Mobbing betroffen ist, ist das für denjenigen wirklich schlimm und da sollte der BR auch versuchen zu helfen. So, wie ich es hier, nach Deiner Schilderung wahrnehme, handelt es sich wohl um eine eher berechtigte Kritik des Vorgesetzten, was ja dann sein gutes Recht wäre. Unschön ist, dass heute häufig bei jeder nicht so ganz in den Kram passenden Verhaltensweise von Kollegen oder Vorgestzten das Wort Mobbing missbraucht wird. Vielleicht googelst Du mal nach der Definition von Mobbing und zeigst das dann den Kollegen, die immer wieder behaupten gemobbt zu werden, möglich, dass das hilft. Und letztendlich könnte man fast den Spieß umdrehen und behaupten, dass die MA den Vorgesetzten mobben und das sollte man Ihnen dann wohl auch mal klar machen.

W
wölfchen

15.01.2011 um 18:16 Uhr

. . . es ist unschön, wie ein Wort über eine bitterernste Sache zum Modewort verkommt. Ähnlich wie das Wort Stress. Jeder, der heutzutage mal ein wenig straff arbeiten muss, ist meistens gleich gestresst. Und jeder, der mal vom Chef kritisiert wird, oder der mal von einem Kollegen aus irgendeinem Grund nicht gegrüßt wird, schreit gleich "Mobbing". Meine Empfehlung dazu: macht das mal zu Thema und tragt das bei einer Betriebsversammlung kurz, knapp, aber einleuchtend vor. Klärt über das Risiko auf, dass - wenn es zum Modewort wird - keiner mehr richtig hinhören wird, wenn tatsächlich mal Mobbing stattfindet . . . .

E
Eierdieb

16.01.2011 um 14:11 Uhr

Danke für die Antworten, gute Idee das mal in einer Betriebsversammlung anzusprechen. Nur schade das wir gerade eine hatten. Wie ist das aber nun Rechtlich? Gibt es irgendwo eine Stellungnahme über ungerechtfertigte Mobbingvorwürfe und ob man da belangt werden kann?

A
alterBrummbär

16.01.2011 um 14:57 Uhr

Eierdieb, eventuell Schadensersatz wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung.

U
Ulrik

17.01.2011 um 09:45 Uhr

ungerechtfertigte Mobbingvorwürfe können im Extremfall sogar bis hin zu einer Gegenklage wegen übler Nachrede führen.

Daher sollten sich diejenigen, die zu schnell beim "Mobbing" sind, das bitte genau überlegen.

Aber, nichts desto trotz, sollt der BR immer genau prüfen, ob nicht doch Mobbing vorliegt und den Betroffenen helfen!!

K
Kölner

17.01.2011 um 12:08 Uhr

@Ulrik Bei Mobbingvorwürfen sind vor allem ALLE Seiten zu hören und das Thema aus der Anonymität herauszuholen. Alles andere entspräche der Nährbodenbereitstellung für/von Mobbing durch einen BR.

U
Ulrik

17.01.2011 um 12:18 Uhr

@Kölner

Völlig richtig. Das meinte ich mit "genau prüfen", ob Mobbing vorliegt.

:-)

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