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Änderungskündigung

F
Former
Nov 2016 bearbeitet

Hallo Petrus

Die "Sieben-Antworten-Aus" Regelung unterbricht unsere angeregte Diskussion es ist aber noch nicht alles gesagt......

eine Änderungskündigung ist eine "echte " Kündigung d.h., es müssen alle Punkte beachtet werden, die auch bei einer normalen Kündigung zu beachten sind

dazu gehört auch die durch AV/TV/Gesetz einzuhaltende Kündigungsfrist

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Community-Antworten (4)

P
Petrus

09.04.2010 um 15:17 Uhr

Für die Kündigung gilt die Kündigungsfrist. Ich hab nichts anderes behauptet.

Eine Änderungskündigung ist aber eben auch ein Vertragsangebot mit veränderten Rahmenbedingungen. Und diese Bedingungen unterliegen nicht der Kündigungsfrist.


Nachtrag: Das BAG ist anscheinend anderer Meinung... Ich behaupte also in Zukunft das Gegenteil...

BAG vom 21.09.2006, Az. 2 AZR 120/06

"Eine ordentliche Änderungskündigung, die auf eine vor Ablauf der Kündigungsfrist des betreffenden Arbeitnehmers wirksam werdende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zielt, ist nach § 1 Abs. 2, § 2 KSchG sozial ungerechtfertigt."

R
ridgeback

09.04.2010 um 21:24 Uhr

§ 2 Änderungskündigung Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis und bietet er dem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit der Kündigung die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses zu geänderten Arbeitsbedingungen an, so kann der Arbeitnehmer dieses Angebot unter dem Vorbehalt annehmen, daß die Änderung der Arbeitsbedingungen nicht sozial ungerechtfertigt ist (§ 1 Abs. 2 Satz 1 bis 3, Abs. 3 Satz 1 und 2). Diesen Vorbehalt muß der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber innerhalb der Kündigungsfrist, spätestens jedoch innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung erklären.

F
Former

09.04.2010 um 21:29 Uhr

Hallo ridgeback

hat zwar jetzt zum aktuellen Problem nicht wirklich was lösungstechnisch beizutragen, aber gut daß es mal erwähnt wurde

brumm, brumm

N
nicoline

09.04.2010 um 23:04 Uhr

Former, brummen Löwenhunde?

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