MA fällt oft wegen schwerkranken Kind aus.. AG macht Druck
Hallo!
Ein MA fehlt sehr oft in letzter Zeit, da sein/ ihr Kind schwer erkrankt ist und es zur Zeit wirklich nicht gut aussieht. Die angegeben Gründe sind klar darauf zurück zu führen (Psyche, Schlaflosigkeit, Medikamente usw).
Der AG hat wohl schon einige Gespräche mit der Person geführt (ohne BR) und verschiedene Maßnahmen getroffen. Natürlich ist der MA weiterhin oft krank, denn das "Problem" ist ja nicht vom Tisch, da helfen die Maßnahmen natürlich nicht.
Wir bzw ich bin jetzt als BR beim nächsten Gespräch dabei, vorher werde ich mit dem MA natürlich nochmal ein Gespräch führen und ihn drauf vorbereiten, wie er da am besten verhandelt. Stunden kürzen, Pflegezeit... Das muss ich aber alles erstmal mit dem MA abklären.
Trotzdem hätte ich gerne noch Tipps, wie ich da am besten vorgehe. Ich bin erst ein knappes Jahr im Amt und das ist wirklich schwere Kost und ein sehr emotionales Thema...
Was würdet ihr tun?
Community-Antworten (13)
23.06.2025 um 23:34 Uhr
24.06.2025 um 10:31 Uhr
"Ich würde dem MA raten die Stunden drastisch zu kürzen. Gerne auch unbezahlte Freistellung von der Arbeit."-> ?♂️?♂️?♂️
24.06.2025 um 10:48 Uhr
Eigentlich muss man mit dir Birne garnicht diskutieren weil du es sowieso nichts blickst. Aber versuchen wir es mal:
Ich kann nirgends lesen, dass 30 Arbeitstage pro Kind und Jahr überschritten sind. Aber gut: lässt sich vermuten.
Und nu was zum nachdenken für Dich: bist Du der Meinung dass der ArbGeb auf die Möglichkeiten der Familienpflegezeit hinweisen muss?
24.06.2025 um 11:02 Uhr
Wenn der MA sehr oft fehlt, so sind doch bestimmt die Voraussetzungen für ein BEM gegeben. Wird sowas bei Euch überhaupt gemacht?
Ganz klar ist leider, dass man nicht beliebig oft "krank feiern" kann/darf ohne dass daraus irgendwann Konsequenzen folgen. Daher ist es richtig und wichtig mit dem AG zu reden und versuchen eine, für beide Seiten vertretbare, Lösung zu finden. Dazu kann die Familienpflegezeit, Brückenteilzeit oder was auch immer sicherlich hilfreich sein.
Der AG hat eine Fürsorgepflicht und anscheinend hat er ja zumindest ansatzweise (einige Gespräche - Maßnahmen) versucht dieser nachzukommen. Er hat aber auch eine Fürsorgepflicht den anderen MA gegenüber und als Unternehmer auch dem Unternehmen gegenüber.
Der MA muss sich dann allerdings auch Hilfe holen. Glücklicherweise sind meine Kinder alle gesund und ich kenne mich da nicht gut aus. Aber Jugendamt und die Ärzte sind meist gute Anlaufstellen.
24.06.2025 um 11:24 Uhr
Den "celistro"-fake-account bitte nicht beachten.
Das Original ist "celestro", und der hat sich hier noch nicht geäußert.
24.06.2025 um 12:03 Uhr
celistro oder Tagträumer oder Pried oder, oder, oder. Kommst Du eigentlich im Leben ohne deine Beleidigungen klar?
24.06.2025 um 12:58 Uhr
23.06.2024 um 12:02 Uhr von celistro-> Antwort leider durch Administrator gelöscht 29.07.2024 um 08:20 Uhr von celistro-> s.o. 29.07.2024 um 09:09 Uhr von celistro-> s.o. 29.07.2024 um 09:30 Uhr von celistro-> s.o. 29.07.2024 um 09:55 Uhr von celistro-> s.o. 09.08.2024 um 16:01 Uhr von celistro-> s.o. 22.06.2024 um 17:46 Uhr von celistro-> Sicher hat das was mit hoch die Tassen zu tun, mehr kommt bei den Seminaren ja eh nicht heraus 07.07.2024 um 06:17 Uhr von celistro-> Antwort leider durch Administrator gelöscht 23.06.2025 um 18:15 Uhr von celistro-> s.o. usw., usf.
Nochmal zur Erinnerung:
Ich kann nirgends lesen, dass 30 Arbeitstage pro Kind und Jahr überschritten sind. Aber gut: lässt sich vermuten.
Und nu was zum nachdenken für Dich: bist Du der Meinung dass der ArbGeb auf die Möglichkeiten der Familienpflegezeit hinweisen muss?
24.06.2025 um 13:22 Uhr
In den gelöschten Antworten. Diese sind auch sauber dokumentiert. Ebenso die Beleidigenden und herabwürdigenden Antworten von Pfried. Wenn mir mal der Kragen platzt, gehe ich damit zur https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/startseite/startseite-node.html.
Einige der Antworten sind verschiedenen Kolleginnen und Kollegen gegenüber diskriminierend gewesen. Besonders für Erkrankte/ Langzeiterkrankte und Menschen mit Behinderungen. Im Netz ist keiner wirklich anonym. Wenn dem so wäre, würden Kriminelle im DarkNet nicht ermittelt werden. Also bitte nicht denken: "Ich kann über jeden herziehen. Mir kann man ja nichts."
24.06.2025 um 13:47 Uhr
@MarkC Was wurde denn bisher versucht? Bei uns würde es relativ schnell dazu kommen, dem MA ggf. verkürzte Vollzeit, andere Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten (je nach Job) angeboten werden, alles, damit zur privaten Belastung nicht noch Angst um den Arbeitsplatz dazu kommt. Und bevor ein celistro oder ein pfried jetzt kommt, das ginge ja gar nicht blabla bla. Hier geht es um eine Ausnahmesituation und zumindest in meiner Firma schauen wir auch auf den Menschen. Das hat schon immer so funktioniert. Auch ohne Betriebsrat. Und ja, der Mitarbeiter muss sich auch Hilfe und Unterstützung suchen.
Was wurde denn bisher angeboten? Ich kann übrigens voll verstehen, wenn die getroffenen Maßnahmen noch keine Wirkung zeigen. Die Ursache ist ja unverändert vorhanden und der MA musss erst lernen damit umzugehen.
24.06.2025 um 14:08 Uhr
Es ist ja nicht das erste Mal, dass er ganz fette rote Linien überschreitet. Der Troll macht wiederholt auch vor tatsächlich Langzeitkranken nicht halt. Ihm ist dabei völlig egal, welche Tragweite und welche Schicksalsschläge zu Grunde liegen und wie sehr sie das persönliche Umfeld belasten, wenn er nur Betriebsräten vor den Koffer kacken kann.
Auch wenn es jetzt länger nicht solche Auswüchse angenommen hat: Seine Kommentare sind zum wiederholten Mal ein Schlag in die Fresse für diejenigen, die nicht nur nicht mehr arbeiten können, sondern auch um eine erfolgreiche Behandlung bangen weil ihr Leben davon abhängt. Das ist ein Ausnahmezustand für die Betroffenen und die Angehörigen. Einige kapieren es ohne einschlägige Selbsterfahrung einfach nicht - und treten im Grunde gegen Menschen nach, die bereits zu Boden gefallen sind.
Nicht nur dass diese Art von Empathie- und Pietätlosigkeit nicht nur bodenlos sondern einfach nur stupide ist - ja, sie ist in höchstem Maße diskriminierend und je nach Ausprägung und Kontext ein klarer Straftatbestand.
Es wurde schon eine von mehreren möglichen Meldestellen genannt. Es gibt noch mehr.
Und das Internet ist eben kein rechtsfreier Raum, auch wenn es zur Anonymität verhilft. Sollte im Falle einer Strafanzeige erfolgreich die IP-Adresse analysiert werden, winkt das selbe Prozedere als wenn man sich diese indiskutablen Frechheiten auf offener Straße erlauben würde.
Und auch wenn das Forum leider sehr antiquiert und verstaubt daher kommt, ein vernünftiges IP-Monitoring gab es vor 20 Jahren auch schon. Nur muss halt einfach mal jemand den offiziellen Weg gehen, damit diese Daten auch ausgewertet werden dürfen. Den meisten Trolls kommt eben genau das zu Gute - dass sich die Mühe niemand macht.
Ich kann sicher viel Spaß ab, und ich kann auch viel ignorieren was mir auf den Sender geht. Aber bei derartigem Herumdröhnen auf dem Rücken von Leuten, die wirkliche Probleme haben, vergeht einem jeglicher Humor. Das muss auch mal in aller Deutlichkeit ausgesprochen werden. Auch wenn es immer heißt "Don't feed the troll".
24.06.2025 um 17:53 Uhr
Da ich ja wohl die Hauptperson bin die er jedes mal angreifen will, sag ich mal Dank für die Anteilnahme meiner Erkrankung und Situation. Bei manchen Threads frage ich mich manchmal wer denn nun schlimmer erkrankt ist. Ich bin mittlerweile aber auch da angekommen das ich mir über so was keinen Kopp mehr mache. In knapp 4 Wochen bin ich wieder mit Frau, Hund und Wohnwagen für 6 Wochen in Schweden. Schön morgens am Wasser sitzen und beim Frühstücken Angel ab ins Wasser. Später dann mit dem Boot raus oder aber ab in die Pilze. Damit Kollege Tuhnichtgut auch noch mehr Futter hat. Ich habe mittlerweile einen Generalschlüssel wo ich umsonst in 13000 Behindertentoiletten in ganz Europe auf den Raststätten um sonst drauf gehen kann und brauch nicht einen Pfennig dazu bezahlen. Ich bleib Easy und Unkaputtbar ;-)
24.06.2025 um 18:21 Uhr
@Dummerhund Euch eine schöne Zeit! :)
26.06.2025 um 16:15 Uhr
Wenn Jede, der auf den Troll eingeht, wenigstens etwas konstruktives beitrüge, wäre vielen Fragestellern allein durch die Zahl der guten Antworten geholfen.
Zur Sache: Es gibt ja auch sowas wie Teilzeit für Pflege naher Angehöriger. Vielleicht ist das eine (Teil-)Lösung für das Problem. Da gibt es dann Geld von der Pflegekasse und Teilzeit vom Arbeitgeber. Allerdings zeitlich befristet.
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