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Gesprächsnotiz unter Vorbehalt unterschreiben

C
Catri
Feb 2025 bearbeitet

Hallo miteinander,

kann ich eine Gesprächsnotiz über ein Gespräch mit meiner Teamleiterin und Bereichsleitern unter Vorbehalt unterschreiben? Meine Bereichsleitung setzt mich massiv unter Druck zu unterschreiben. Ich habe im Protokoll einem großen Punkt bemängelt, den ich geändert habe möchte. Nun verdreht sie hier weiter die Tatsachen, schieben mir den schwarzen Peter zu. So möchte ich weiterhin nicht unterschreiben, sie ist aber zu keiner Änderung mehr bereit und ich habe keine Kraft mehr für weitere Klärungsgespräche in denen man stetig versucht mich dahin zu drängen, mich erklären zu müssen.

Viele Grüße

1.505019

Community-Antworten (19)

R
RudiRadeberger

29.01.2025 um 17:35 Uhr

Ich würde gar nicht unterschreiben. Auch nicht unter Vorbehalt. Deine Vorgesetzten haben keinen Rechtsanspruch auf deine Unterschrift.

LA
Lutius Albutius

29.01.2025 um 17:36 Uhr

Hallo Catri ! Bist Du Betriebsratsmitglied?

C
celestro

29.01.2025 um 18:12 Uhr

AUF GAR KEINEN FALL UNTERSCHREIBEN! NIcht unter Vorbehalt und auch sonst nicht ... wenn da ein Punkt nicht stimmt, dann wird der geändert. Und wenn nicht, dann gibt es halt keine Unterschrift. Punkt!

A
alraune

29.01.2025 um 19:03 Uhr

Ich habe bei einer ähnlichen Situation unter das Protokoll geschrieben , dass ich mit dem Punkt xy nicht einverstanden bin, kurz zusammengefasst wie ich das sehe und dann meine Unterschrift unter meine Bemerkung gesetzt. Der Chef war, gelinde gesagt überhaupt nicht begeistert, da ich ein Dokument verunstaltet habe und hat es vor meinen Augen zerrissen. Auch gut, ich habe mein Gedächtnisprotokoll. Es wurde mir kein neues Protokoll zur Unterschrift vor gelegt.

U
Uschi4

30.01.2025 um 05:36 Uhr

Total uninteressant, ob Unterschrift oder nicht, wird eben auf dem Protokoll vermerkt, dass dies am xy besprochen wurde und sich Mitarbeiter weigert zu unterschreiben. Unterschrift Bereichsleiter sowie 1 Zeuge und gut ist.

T
takkus

30.01.2025 um 09:54 Uhr

Uschi4- ?????????

C
Catri

30.01.2025 um 13:55 Uhr

Hallo, vielen Dank für eure schnellen Antworten! Ich bin kein Mietglied des Betriebsrates. Ich bin allerdings nun schon seit fast 1 Jahr mit unserem Betriebsrat im Gespräch bzgl. der Probleme mit meiner Teamleitung. Allerdings rät man mir hier ständig zu irgendwelchen Klärungsgesprächen, die zu nichts führen. Vor einem Jahr bekamen wir eine neue Bereichsleitung. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll… Es ist eine lange und komplizierte Sache. Die Probleme mit meiner Teamleitung fingen vor ca. 2 1/2 Jahren an. Ich fing bei einem Arbeitgeber neu an und erkrankte bzw. bekam ca. zeitgleich die Diagnose Krebs. Aufgrund der vielen Ausfälle meiner Krankheit, konnte ich mich nicht richtig einarbeiten. Als ich dann einige Wochen ausfiel, wegen der Behandlung, fand der Teamleitungswechsel statt. Ich kam nun aus meiner Krankheit zurück kam, wurde ich in nichts mehr mit einbezogen von meinem Team und der neuen Teamleitung. Kurz darauf schlug man mir einen Stellenwechsel vor. Auf Nachfrage, argumentierte man mit meinen Fachkenntnissen für diese Arbeitsstelle. Meine Teamleitung setzte mich massiv unter Druck mit Aussagen, wie ich müsse noch am selben Tag eine Entscheidung treffen, es gebe keinen Weg mehr zurück und schließlich wurde eine neue Mitarbeiterin im Team vorgestellt, obwohl ich dem Wechsel noch gar nicht zugestimmt hatte. Ich bin als Sozialarbeiterin eingestellt und vom Beruf Erzieherin und Heilpädagogin. Letztendlich fühlte sich das neue Stellenangebot nicht richtig an und ich teilte meiner Teamleiterin meine Zweifel bzgl. dieser Stelle mit. Sie argumentierte damit, dass es eine super Stelle sei und ich mich da nur rein knien müsse. Letztendlich kam eine Aussage von ihr, dass sie gemerkt hätte, sie hätte mich überfordert und ich bräuchte für mich einfach nur einen Bereich, indem ich mal nur krank sein könnte… Dann schlug sie mir einen Wechsel ins Gebrauchtwarenhaus vor, indem ich dann Regale einsortieren sollte. Ich fand das sehr erniedrigend, war aber nicht in der Verfassung, mich zu wehren. Danach sprach niemand mehr mit mir, ich wusste nicht wie es nun weiter geht. Dann fand Wechsel der Bereichsleitung statt und ich nutzte den Anlass, um Klarheit in meine Situation zu bringen. Hier machte man mir deutlich, dass der Wechsel so nicht stattfinden könne. Gründe nannte man mir keine, sie wollte auch keine Klärung bzgl. der Vorfälle. Wir haben dann nach einer neuen Stelle geschaut, an dieser ich nun seit 2 Jahren arbeite. Mein Vertrauen wurde damals zu meiner Teamleitung schwer erschüttert und es zog sich wie ein roter Faden. Sie lässt seit 2 Jahren kaum eine Gelegenheit aus, um mich zu schikanieren. Ständig bringt sie mich in Situationen, in denen ich mich erklären muss. Kommt mit ungerechtfertigten Dingen, wie ich müsse die Zeiten nacharbeiten, die ich in der Klinik zur Krebsnachsorge bin und dass ich in meiner Arbeitszeit da zu sein habe. Die Klinik bietet nunmal aber nur Sprechstundenzeiten an, die in meine Arbeitszeit fallen. Nachdem unsere Bereichsleitung schon nach kurzer Zeit das Handtuch warf, bekamen wir im letzten Jahr eine neue Bereichsleitung. Nachdem ich aufgrund der Probleme mit meiner Teamleitung und meinem direkten Kollegen, der wahrhaftig seine Arbeit verweigerte, einen Stellenwechsel anforderte, verschlimmerte sich meine Situation immens. Es fanden sehr unschöne Gespräche statt, in denen mir man den Wechsel quasi komplett zunichte machte und die Teamleitung meinen Kollegen direkt auf mich los lies. Ich musste mir unglaubliche Dinge anhören, die Schuld für alles wurde mur zugewiesen. Bis sich die Schule an der ich arbeite, eingeschaltet hat und sich klar zu mir bekannt hat. Sie haben meiner Teamleitung und meiner Bereichsleitung sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass sie mit mir und meiner Arbeit sehr zufrieden sind, sich jedoch bei meinem Kollegen einen Wechsel wünschen. Kurz darauf wurde ich von meiner Bereichsleitung zu einem persönlichen Gespräch gebeten. In diesem Gespräch eröffnete sie mir, dass ihr bei mir ein Muster aufgefallen wäre, dass ich schnell bei einer Stelle unzufrieden wäre und ohne jemanden mit in den Prozess einzubeziehen nach einem Stellenwechsel anfragen würde. Ich habe das alles in diesem Gespräch klargestellt und sie zeigte großes Verständnis für meine Situation. Schließlich tendierte sie in die Richtung ein Klärungsgespräch anzugehen bzw. fragte sie mich, was ich vorschlagen würde. Guten Gewissens habe ich ein Gespräch mit meiner Teamleitung vorgeschlagen. Als ich dann, bestärkt durch meine Bereichsleitung, zu diesem Gespräch kam, traf mich dann der Schlag. Als ich die Situation mit dem Stellenwechsel und meiner Krankheit ansprach, machte meine Teamleitung komplett zu und gab mir die Schuld dafür. Sie argumentierte, dass der Bewerbungsprozess offiziell bekannt wäre und es an mir gelegen hätte. Als ich einen weiteren Punkt anbrachte, rechtfertigte sie mit ihrer Rolle als Teamleitung. Ich hatte keine Chance, sie hatte nur gemauert. Nachdem sie im Gespräch das Spielchen eine Weile spielte und mich darauf versuchte fest zu nageln, dass sie nicht verstehen würde, worauf ich hinaus wolle und ihr weitere Gründe nennen solle, habe ich das Gespräch eingestellt. Meine Absicht war klar die, die Beziehung zwischen ihr und mir zu verbessern und einen professionellen Weg zu finden, damit umzugehen. Meine Bereichsleitung äußerte sich in diesem Gespräch überhaupt nicht, bis zum Schluss hin. Da sagte sie was von wegen dass wir uns nicht verstehen müssen usw. und dass es sich um etwas persönliches handeln würde, was ich nicht richtig verstanden habe. Ich habe das such nicht auf mich bezogen. 6 Wochen später gibt sie in ihrer Gesprächsnotiz an, dass wir festgestellt hätten, dass es dich von meiner Seite um ein privat-persönliches Problem meiner Wahrnehmung handele, was im beruflichen Kontext nur bedingt zu begründen sei. Daraufhin habe ich ihr zu verstehen gegeben, dass das weder meine Aussage war, noch ich solch einer Aussage im Gespräch zugestimmt habe. Auch dass es sich aus meiner Sicht hier nicht um ein privat-persönliches Problem handele, denn hier geht es um die berufliche Ebene und ich habe einen wesentlichen Grund benannt. Daraufhin änderte sie es ab mit dem Zusatz, dass ich mit dieser Meinung nicht konform gehe, im Gespräch aber keine klaren Gründe nennen hätte können. Schreibt aber in der Einleitung dass ich 2 Gründe benannt habe. Welche ihr auch aus unserem Vorgespräch bekannt waren. In ihrer E-Mail schrieb sie mir, ihr wäre aufgefallen, dass ich im Gespräch keine klaren Gründe hätte benennen können und dass sie zu weiteren Änderungen nicht bereit wäre. Ich solle das jetzt unterschreiben und ihr zusenden. Von unserem Betriebsrat ist hier nicht mehr zu erwarten, daher suche ich hier Rat. Vielen Dank!

I
IlkaB

31.01.2025 um 08:23 Uhr

sing Uschivier red' kein' Quatsch... sing Trolline!

R
rtjum

31.01.2025 um 09:06 Uhr

Hat man mit Dir ein BEM gemacht?

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Catri

31.01.2025 um 18:08 Uhr

Hallo,

ja ein BEM Gespräch hat statt gefunden. Heute habe ich mein Zwischenzeugnis erhalten, welches ich beantragt hatte. Fiel wie zu erwarten nicht gut aus, obwohl meine Schulleitung meine Arbeit sehr lobt. Der Arbeitgeber sieht das anders. Wenn meine Vorgesetzte mir Probleme bereiten kann, dann tut sie es. Das erlebe ich jetzt seit 2 1/2 Jahren so.

T
Tagträumer_3

01.02.2025 um 06:23 Uhr

Bei den ganzen Fehlzeiten, ist es völlig normal, dass so vorgegangen wird. Der AG ist doch kein Sozialverein. Ich würde als AG auch zusehen, dass sich unsere Wege trennen.

C
Catri

01.02.2025 um 08:25 Uhr

Doch das ist er. Mein Arbeitgeber ist ein sozialer Verein, der sich die zur Aufgabe gemacht hat Menschen mit Beeinträchtigungen zu unterstützen und hier vielen Projekten eben diese anstellt. Aufgrund meiner Erkrankung, die ich mir ja nicht ausgesucht habe, habe ich einen Schwerbehindertengrad. Hinzu kommt, dass man meine Anstellung zum Ende der Probezeit hätte ohne Weiteres beenden können. Von meiner damaligen Bereichsleitung wurde mir gesagt, dass meine Krankheit für sie kein Kündigungsgrund sei. Abgesehen davon, habe ich seit 2 Jahren kaum Ausfälle. Natürlich bin ich auch mal krank, wie das eben so ist, wenn man mit Kindern arbeitet. Da hat mein direkter Kollege wesentlich mehr Ausfälle. Im letzten Jahr war er über ein halbes Jahr lang im Dauerkrankenstand. Jedoch nicht wegen einer Erkrankung, sondern immer wegen anderen Dingen. Auffällig war von Anfang an, dass meine Teamleitung ihm gegenüber so nicht auftritt, wie bei mir. Selbst meiner Schulleitung ist das aufgefallen. Er konnte machen was er will.

T
Tagträumer_3

01.02.2025 um 08:37 Uhr

Dann bleibt nur, beide rauszuschmeißen, so wird keine Firma überlebensfähig sein. Zählt nunmal Leistung ...

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Catri

01.02.2025 um 08:41 Uhr

Ich bringe meine Leistung! Wie erwähnt, ist mein Arbeitseinsatzort, also meine Schule mit meiner Arbeit sehr zufrieden und schätzt mich sehr! Und ich habe konstant seit 2 Jahren nur wenige Ausfälle, also was brauchst du noch? Deine Haltung ist meiner Meinung nach sehr oberflächlich.

C
Catri

01.02.2025 um 09:48 Uhr

Wie kommt es deiner Meinung nach dann, das meine Schule an der ich arbeite, meine Leistung ganz anders beurteilt? Die sehen doch was ich mache. Abgesehen davon habe ich wie mehrfach erwähnt, in den letzten 2 Jahren kaum Fehlzeiten.

C
Catri

01.02.2025 um 11:23 Uhr

Vielleicht genau aus diesem Grund, weil manche sich nicht alles gefallen lassen? Du klingst hier, als ob du dich mit den Missständen an Schulen auskennen würdest. Da ich an einer Schule arbeite, kann ich dir da aber sagen, dass du leider völlig auf dem Holzweg bist mit deiner Meinung. Menschen brennen in diesen Bereichen aus, weil die Anforderungen immer höher werden, ihr Handlungsspielraum immer kleiner und das Personal nicht mehr ausreicht. Zu meiner Situation. Du kannst meine Arbeit von Weitem nicht beurteilen, daher halte ich das für sinnlos mit dir darüber zu diskutieren. Welchen Grund meine Teamleiterin haben sollte, mich raus zu mobben? Da gibt es doch wesentlich mehr Gründe, als dass ich meine Arbeit nicht gut mache. Wie zum Beispiel, dass es sich um persönliche Belange handelt. Was deutlich spürbar ist. Mag sein, dass ich in ihren Augen meine Arbeit nicht richtig mache, der Auftraggeber, in meinem Fall die Schule, ist mit mir und meiner Arbeit aber sehr zufrieden und wünscht weiterhin die Zusammenarbeit mit mir. Also stellt sich doch vielmehr die Frage, warum der Arbeitgeber nicht zufrieden ist.

C
celestro

02.02.2025 um 11:10 Uhr

Der Tagträumer ist nur ein widerlicher Troll. Mit Argumenten brauchst Du es gar nicht probieren.

X
XYZ68

03.02.2025 um 09:01 Uhr

@Catri bitte immer dran denken, dass hier Meinungen geäußert werden. Es gibt da tagträumende Menschen, deren Meinung nicht die Meinung der Mehrheit hier im Forum widerspiegelt. Nimm sie also bitte nicht allzu ernst, du must dich hier weder für deine Leistung, noch für dein Erkrankung, noch für deinen Arbeitgeber rechtfertigen.

Zur Ausgangslage: fertige ein eigenes Gesprächsprotokoll aus dem Gedächtnis. Und bestehe darauf, das dieses Gedächtnisprotokoll der Gesprächsnotiz hinzugefügt werden soll. Nehme auch beides mit zu deinen Akten. Ich hoffe du hast eine Rechtsschutzversicherung. Beim BR würde ich eine Beschwerde nach §85 BetrvG einlegen und auch ein BR-Mitglied deines Vertrauens zu solchen Gesprächen hinzuziehen. Somit hast du auch einen Zeugen.

C
Catri

03.02.2025 um 10:10 Uhr

Guten Morgen,

vielen Dank für deinen Zuspruch! Ich habe eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, nachdem das so hoch gekocht ist. Momentan tendiere ich tatsächlich zu kündigen, da ich inzwischen unter massiven Schlafproblemen leide, teilweise schon Herzrasen und Magenschmerzen habe, wenn Teamsitzungen oder Gespräche mit meinem Arbeitgeber anstehen. Leider fühle ich mich von unserem Betriebsrat dahingehend auch nicht unterstützt. Allmählich geht mir da einfach nur noch die Kraft aus…

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