Wie entlarvt man ein sog. "U-Boot" im Gremium?
Hallo zusammen,
ich bin der Vorstizende eines 9er Gremiums und habe eine sehr starke Vermutung, dass eines der BR-Mitglieder internes/vertrauliches an die Vertreter unseres Arbeitgebers weitergibt. Da ich keine handfesten Beweise für diese "Agententätigkeit" habe, frage ich mich, wie ich mit so einer Situation am Besten umgehen soll.
- Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
- Wie seid ihr damit umgegangen?
- Was würdet ihr in so einem Fall machen?
- Habe ich als BRV die Befugniss Einischt in das Email-Konto oder Chatabläufe des Betroffenen zu erhalten, weil ich vermute, dass viele der Internas auf diesem Wege an den AG übermittelt wurden?
- Gibt es andere Strategien oder Mitteln, um so ein U-Boot zu entlarven?
Ich würde mich über Tipps und Empfehlungen sehr freuen!
Community-Antworten (2)
28.09.2024 um 22:01 Uhr
Eine alte Methode dies bei Schriftsücke zu tun war, jeder seine eigene Kopie zu geben. Allerdings in jeder Kopie waren ein oder zwei spefische Rächtschreibfehler eingebaut. Tauchte ein Dokument auf, konnte man am Rächtschreibfehler erkennen, wer das Dokument weiter gegeben hatte.
Wen es sich um mündliche Weitergabe von Information handelt, kann man gezielt jemanden eine Information geben, der so nicht unbedingt zutreffend ist. Kommt der AG genau mit dieses Thema um die Ecke, so weiß man ebenso wer petzt.
Grundsätzlich wird es aber schwierig sein jemanden zu überführen und wenn man das gemacht hat, welche Konsequenzen zieht man dann daraus?
29.09.2024 um 14:36 Uhr
"- Habe ich als BRV die Befugniss Einischt in das Email-Konto oder Chatabläufe des Betroffenen zu erhalten, weil ich vermute, dass viele der Internas auf diesem Wege an den AG übermittelt wurden?"
Absolut NEIN!
"- Was würdet ihr in so einem Fall machen?"
Das Thema im Gremium ansprechen und deutlich machen, wie schlimm das ist. Mehr solltest Du nicht machen mMn.
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