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Einführung Spätschicht durch Vermischung von Arbeitsbereichen

S
Stetsbemüht
Jan 2018 bearbeitet

Hallo, bei uns im Betrieb gibt es im wareneingang eine normale Arbeitszeit bis 15:30 und im warenausgang zwei Schichten (spät bis 22uhr). Nun will man die beiden Bereiche koppeln um so mehr Leute für die spätschicht zu haben. Gut für die einen, schlecht für die anderen. Die Firma hat zahlen, die belegen, dass man so eine effektivere aber gleichzeitig ausgewogenere Auslastung für Leute erreichen kann. Wir sind trotzdem unsicher, weil man hier die Kollegen aus dem wareneingang sehr unglücklich machen würde. Die übrigen empfinden es natürlich als gerechter. Wir tun uns in dieser Sache äußerst schwer. Weiterhin haben noch das Problem, dass wir in zwei Hallen mit gleicher Arbeit (warenein- und Ausgang) aber unterschiedlichen Artikeln vielleicht durch unterschiedliche Arbeitszeiten zum Ergebnis kommen könnte. Das würde selbstverständlich zwischen den Bereichen zu Neid führen. Ist diesmal alles ziemlich kniffelig. Über Meinungen würde ich mich freuen.

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Community-Antworten (2)

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gironimo

14.12.2015 um 15:05 Uhr

Die Firma hat zahlen, die belegen, dass man so eine effektivere aber gleichzeitig ausgewogenere Auslastung für Leute erreichen kann<

Habt Ihr die Zahlen mal auf den Prüfstand gestellt?

Und welche Interessen der AN könnt Ihr dem AG entgegenhalten. Neid und Unglücklich sein führt weniger zu Erfolg - schon eher die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Fragen des Entgelts oder der Arbeitsbelastung schon eher ....

S
Stetsbemüht

14.12.2015 um 18:11 Uhr

Ja, die Zahlen sagen schon aus, dass wir an den Schichten arbeiten müssen. Momentan ist die Auslastung sonst nicht effektiv und es gibt Zeiten, in denen die Kollegen nicht genug zu tun haben. Vielleicht geht es in einer Halle auch ohne die Kopplung von warenein- und Ausgang, so dass man auf die spätschicht für 30 Kollegen verzichten könnte. In der anderen Halle bekommen wir es aber nur mit allen Kollegen hin. Eigentlich hatten wir geplant ein einheitliches system hinzubekommen, um Neid zu vermeiden. Die Bedenken beziehen sich überwiegend auf hobbies und freizeitwünsche. kann ich verstehen, aber die wirtschaftliche Planung muss man natürlich auch sehen. in diesem Fall hat man den entscheidenden Fehler gemacht, das geplante zeitsystem den Kollegen als fix zu verkaufen und uns dann erst einzubinden. Jetzt laufen wir mit der Prüfung hinterher. Völlig unnötig hat man dadurch die Stimmung aufs Spiel gesetzt. Sehr ärgerlich...

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