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Kranke Mitarbeiter sollen sich um Aufgabeverteilung kümmern

F
Felsen
Jan 2018 bearbeitet

Hallo,

folgender Fall: Ein Arbeitgeber verlangt von seinen Mitarbeitern, dass sie sich im Falle einer Krankmeldung selbst darum zu kümmern haben, dass ihre Aufgaben von dem ihnen zugeordneten Vertreter übernommen werden.

Meine Meinung dazu ist: Wenn ein Mitarbeiter krank ist und eine entsprechende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegt, dann muss sich der Mitarbeiter um so etwas nicht mehr kümmern. Er ist schließlich unfähig, seiner Arbeit nachzukommen. Hier müsste sich der Arbeitgeber selbst um die Vertretung kümmern. Davon unbenommen bleibt natürlich, dass es nett ist und von hohem Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Unternehmen und den Kollegen zeugt, wenn sich ein kranker Arbeitnehmer um so etwas trotzdem kümmert.

Gibt es dazu andere Meinungen? Oder Zustimmung?

Viele Grüße

2.19702

Community-Antworten (2)

G
gironimo

01.10.2015 um 17:13 Uhr

Geht es noch? Krank ist krank. Wozu gibt es in Eurem Betrieb denn Vorgesetzte. Wenn die ihre Aufgaben nicht wahrnehmen können, wird wohl die Arbeit liegen bleiben.

Ich bin also Deiner Meinung.

B
Belveda

02.10.2015 um 09:56 Uhr

@Felsen: Bei uns läuft es so, dass man, sofern das geht, dem Vorgesetzten die "To-Do"-Liste für den Tag durchgibt, der muss sich dann um die Verteilung kümmern. Meistens sind die direkten Kollegen aber fixer und haben die Aufgaben (sofern bekannt) schon verteilt, bevor der Vorgesetzte sich Gedanken gemacht hat. Der kranke Mitarbeiter ist aber auf jeden Fall erst mal "raus" und soll sich auskurieren.

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