Hallo in die Runde,

nach längerer erfolgloser Suche wende ich mich mit meiner Frage an Euch. Folgendes Problem wurde heute an mich herangetragen:

Ein AN ist seit gestern bettlägerig und hat sich auch ordnungsgemäß krank gemeldet. Sein Kollege bekam nun vom AG die Anordnung, zu ihm nach Hause zu fahren und dort mit ihm die heutige Abteilungsbesprechung nochmal durchzuführen, unter besonderer Berücksichtigung der wg. Abwesenheit des kranken AN zwangsläufig offen gebliebenen TOPs.

Der so angesprochene Kollege denkt nun (mit Recht, wie ich finde) nicht daran, dem Ansinnen des AG nachzukommen und hat es bei einem Telefonat belassen. Dabei konnte er sich, ganz nebenbei, davon überzeugen, dass der kranke AN überhaupt nicht zu irgendeinem längeren Gespräch fähig ist (wahrsch. massive Kreislaufprobleme o.ä.).

Nun weiss der gesund gebliebene AN allerdings nicht, wie er reagieren soll, falls der Chef ihn nochmals dazu auffordert, zu dem kranken Kollegen zu fahren und hat sich an eines unserer BR-Mitglieder gewendet. Ich (BRV) habe mich, als ich davon erfuhr, im Internet auf die Suche nach Quellen gemacht, die belegen, dass kranke AN es nicht dulden müssen, dass während ihrer Krankheit dienstliche Belange an sie herangetragen werden. Leider konnte ich aber bis jetzt nichts finden. Habt Ihr Tipps für mich, wo ich was finden kann?

Vielen Dank im Voraus!

Gruß
khel