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Dieser Beitrag ist vor 11 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Gleiche Arbeit, gleiches Geld?

B
brsieben
Jan 2018 bearbeitet

Liebe Wissende, ratet uns bitte in einer etwas verfahrenen Angelegenheit.

Eine Mitarbeiterin hat sich an den BR gewandt, weil sie schlechter bezahlt wird als ihr Kollege und das nicht länger hinnehmen will. Fakten:

  • Die beiden Stellen wurden vor ca. 2 Jahren neu geschaffen.
  • Die Stellenbeschreibungen sind vollkommen identisch (wortgleich). . Die Qualifikationen der beiden MA sind vergleichbar.
  • Die Mitarbeiterin ist so eingruppiert, wie es die Stellenbeschreibung eigentlich vorsieht (und wie es auch angemessen ist).
  • Ihr Kollege hatte vorher eine höher dotierte Stelle inne, die der AG gern mit einer anderen Person besetzen wollte. Um den Platz möglichst schnell und geräuschlos zu räumen, hat man dem Kollegen zugesichert, dass er sein altes Gehalt weiter bekäme, auch wenn seine neue Stelle niedriger eingruppiert sei. Der damalige BR hat der Versetzung zugestimmt.

Können wir etwas für die Kollegin tun? Was?

1.57205

Community-Antworten (5)

G
gironimo Akzeptiert

22.04.2015 um 17:09 Uhr

Wohl kaum, da das Mehr bei dem Kollegen ja begründet und auch nachvollziehbar ist. Wenn man es genau aufbröselt, wird der AG beteuern, dass er dem Kollegen für seine Tätigkeit das gleiche zahlt wie der Kollegin und er einen Nachteilsausgleich für den Stellenwechsel gewährt.

K
Kölner

22.04.2015 um 17:48 Uhr

Der Mitarbeiterin ist zu raten sich an den AG zu wenden...

F
friedebald

23.04.2015 um 18:45 Uhr

die Kollegin ist in der Endstufe für die Tätigkeit und will nun mehr weil der AG beim Kollegen so im Sinne des kollegen gehandelt hat und nicht abgruppiert hat. Interessant

P
PeterPaula

24.04.2015 um 09:07 Uhr

Was sagt denn der 99er dazu? steht bezüglich Bezahlung nichts in der Anhörung? Hat der AN Zeugen oder etwas schriftliches für die Zusicherung des AG?

B
brsieben

24.04.2015 um 09:53 Uhr

@friedebald Ja, gell, kaum zu glauben, dass Menschen tatsächlich wegen des Geldes zur Arbeit gehen und deswegen so viel wie möglich davon wollen. Schön und edel, dass das bei Dir anders ist.

Ansonsten wie immer danke an gironimo, der einfach sachlich antwortet und sich moralisch-politsche Bewertungen verkneift.

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