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Ablehnung von freiwilligen Überstunden

L
LeLloyd
Jan 2018 bearbeitet

Hallo,

Ich habe mal eine Frage und zwar folgendes: Ich gehöre zu einem fünfer BR und wir machen seit längerer Überstunden vor allem Samstags! Dies ist allerdings freiwillig und wird von den MA auch gerne angenommen weil es eine Samstagsprämie gibt! Jetzt wollen meine Gremiumsmitglieder die Überstunden komplett ablehnen was bei den MA aber auch nicht wirklich gut ankommt weil man Ihnen dann die Möglichkeit nimmt zusätzliches Geld zu verdienen ich! Ich bin auch dagegen wurde aber überstimmt so das es beschlossene Sache ist! Habt ihr vielleicht Tipps wie das aus euer Sicht aussieht ob wir das wirklich machen sollen und so gegen den Großteil der Belegschaft entscheiden sollen!

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Community-Antworten (6)

N
Nubbel

16.04.2015 um 20:49 Uhr

man sollte seinen lebensstandart nicht auf überstunden aufbauen

H
haschi

16.04.2015 um 21:00 Uhr

Das MA Überstunden aus finanziellen Gründen gerne machen, ist menschlich verständlich, aber dauerhafte Überstunden heißt ja eigentlich: zu wenig MA. Hier werden Jobs eingespart und etliche Arbeitslose würden auch gerne Geld verdienen. Der AG spart so ja enorm, wenn keine neuen MA´s eingestellt werden. Was passiert denn wenn MA mal nicht wollen / können oder einfach mal ausgepowert sind und Ihr Wochenende zur Erholung brauchen?

G
gironimo

16.04.2015 um 21:12 Uhr

Ihr hättet vielleicht die Überstundenproblematik (Belastungen für die AN, zu wenig Arbeitsplätze usw.) zuvor in der betrieblichen Öffentlichkeit bearbeiten sollen, damit die Kollegen vorbereitet sind und wissen, dass der BR ihnen nicht nur an den Geldbeutel will.

Ich selbst bin auch dagegen, wenn man zu wenig Personal dauerhaft mit Überstunden abdeckt.

M
Melissa

16.04.2015 um 21:27 Uhr

Haschi, das ist ja nicht gänzlich verkehrt und mag ja auch in manchen Fällen auch so zutreffen. Verallgemeinern würde ich das jetzt aber nicht.

Auch ich als Teil einer GW müsste ja jetzt die Beschäftigung weiterer MA fordern. Erhöht es doch zumindest die Chance einer GW auf zusätzliche Mitglieder. Da es hier aber vielschichtige Gründe geben kann, bin ich nicht unbedingt auf diesem Pferd unterwegs.

In erster Linie ist ein BR ja der gewählte Vertreter der Belegschaft und nicht einer GW. Und betriebliche Anforderungen können ja bekanntlich von Vielfälltiger Natur sein.

Auch wenn ich als GW es eigentlich nicht wahr haben sollte: Aber auch die Durchführung von Überstunden ist ein bewährter Teil unserer Arbeitskultur. Es ist - leider - nicht für jeden zusätzlichen AN ein Dauerarbeitsplatz verfügbar. Unternehmen müssen flexibel auf veränderliche Beschäftigungsbedürfnisse des Marktes reagieren können. Und das passiert meistens unter Ausnutzung von Überstundenregelungen.

Und da ja der BR, wie bereits erwähnt, ein Gremium der Belegschaft ist, sollte er hier auch nicht immer auf das von den GW geforderte bestehen, sondern sich mehr an den betrieblichen Gegebenheiten Orientieren. Solange alles noch in einem überschaubarem normalen Rahmen bleibt, würde auch ich als GW Mitarbeiter dieses mittragen wollen.

N
Nubbel

16.04.2015 um 23:44 Uhr

klar, und wenn die kolegen ausgebrannt, krank und dann arbeitslos sind kann sich ja die solidargemeinschaft kümmern 2013 waren es 758 millionen bezahlte überstunden, dann fang mal an zu rechnen

S
Snooker

17.04.2015 um 01:51 Uhr

@Nubbel Wobei der Durchnitt pro Kopf bei 47,3 lag; wovon nur 20 bezahlt wurden. Wie gesagt Durchschitt.

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