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Kürzung des Urlaubsgeldes und Weihnachtsgeldes während Lohnfortzahlung?

M
Meeeee
Jan 2018 bearbeitet

Hallo, ein Arbeitnehmer unseres Unternehmens war im Sommer für zwei Monate Krankgeschrieben. Er war die normalen sechs Wochen in der Lohnfortzahlung und hat weitere zwei Wochen Krankengeld bezogen. Nun kam eine Abrechnung, nach der sowohl das Urlaubsgeld rückwirkend als auch das Weihnachtsgeld jeweils für zwei Monate gekürzt und zurückgefordert wurde. Wie schaut das aus, dürfen Urlaubs- und Weihnachtsgeld für die kompletten zwei Monate zurückgefordert werden oder nur für die zwei Wochen Krankengeldbezug? Der Tarifvertrag sagt nur, dass der Anspruch besteht für jeweils 1/12 pro Monat, in dem Anspruch auf Gehalt besteht.

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Community-Antworten (3)

P
Pickel

31.12.2014 um 16:31 Uhr

Damit ist der tv doch eindeutig und die Frage geklärt

G
gironimo

31.12.2014 um 16:58 Uhr

.... also stimmt die Abrechnung wohl nicht. Am Besten gleich einmal den AG fragen, wie er zu seiner Rechnung gekommen ist und wie er den Tarif interpretiert.

Der betroffene Kollege sollte die Gewerkschaft um Unterstützung bitten, falls die Bemühungen des BR erfolglos verlaufen.

H
Hoppel

01.01.2015 um 11:01 Uhr

@ Meeeee

"Der Tarifvertrag sagt nur, dass der Anspruch besteht für jeweils 1/12 pro Monat, in dem Anspruch auf Gehalt besteht. "

Ich hege diverse Zweifel, dass das der tatsächliche Wortlaut des TV ist! Außerdem würde eine solche Vereinbarung mit dem § 4a EntFG kollidieren.

Desweiteren müsste geprüft werden, ob bzgl. des Urlaubsgeldes die tarifvertragliche Ausschlussfrist beachtet wurde.

Aber da hier die rein individualrechtliche Ebene betroffen ist, muss der Kollege selber aktiv werden. Der BR kann nichts ausrichten!

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