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Dieser Beitrag ist vor 11 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Alkohol am Arbeitsplatz

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Daddy
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen. Folgendes Problem bei uns. Wir haben mehrere Kollegen die offensichtlich Alkoholprobleme haben und regelmäßig alkoholisiert zur Arbeit kommen. Darunter ist auch ein BR Mitglied. Gerade weil wir alles Fahrer sind, ist dieses ein riesen Problem bei uns. Der AG toleriert es leider und will uns wegen des betroffenen BR Mitlieds in die Pflicht nehmen, da es ein schlechtes Bild auf den BR werfen würde. Als BR lehnen wir dies natürlich ab. Anders natürlich als Kollegen. Dort versuchen wir zu helfen, stossen aber auf Granit bei ihm. Meine Frage jetzt dazu? Was können wir als BR tun? Alkoholisierte Fahrer gefährden andere und sich selbst im Straßenverkehr. Wir würden den betroffenen Personen am liebsten die Schlüssel wegnehmen. Was wir natürlich nicht dürfen. AG wollEn wir es auf der anderen Seite nicht "petzen". Auch wenn dieser bei einigen, aber nicht allen Kollegen bescheid weiss. Wir stecken da in einer Zwickmühle.

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Community-Antworten (6)

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Nubbel

14.10.2014 um 17:22 Uhr

das zauberwort heißt betriebsvereinbarung

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Daddy

14.10.2014 um 17:38 Uhr

Das ist mir schon klar. Hilft den jetzigen Kollegen mit den Problemen aber nicht. Haben auch schon eim Seminar zu dem Thema gebucht. Aber das ist erst in einem Monat

S
soerenstroem

14.10.2014 um 18:06 Uhr

Spechen mit dem Betroffenen und auf Einsicht hoffen. Das ist allerdings meistes vergebens.

Also sprechen mit dem Arbeitgeber. Da ist kein "petzten" ganz im Gegenteil. Nur so könnt ihr dem Kollegen helfen. Alles andere verschlimmert die Situatiomn für beide Seiten und ist die sogenannte "Co-Abhängigkeit". Googel mal danach und lies dich schlau.

Es ist ein schwieriges und komplexes Thema. Oft gehen dabei Beziehungen und Freundschaften in die Brüche. Waren es jedoch echte Freundschaftenso leben diese später, wenn denn Einsicht da ist, wieder auf. Der Bruch dieser echten Freundschaften ist jedoch leider oft der einzige Weg den betroffenen zur Einsicht zu bringen.

P.S. Ausserdem macht ihr euch strafbar, wenn ihr Kollegen wissentlich alkoholisiert ans Steuer lasst!

M
Moreno

14.10.2014 um 18:08 Uhr

Und will uns wegen des BR Mitglieds in die Pflicht nehmen????

Na ich würde ihm klar machen das der betrunkene Fahrer nicht als Betriebsrat unterwegs ist sondern als sein Arbeitnehmer und wenn ihm bekannt ist das dieser Alkohol getrunken hat muss er ihm den Schlüssel wegnehmen. Dies ist keine Aufgabe des Betriebsrates sondern gehört zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

W
Widder

14.10.2014 um 18:32 Uhr

Ergänzend zu den Vorschreibern;

Es kann ja wohl nicht angehen, dass der AG auf das BRM losgeht, und bei allen anderen die Augen zu macht. Es betrifft aber euch genauso, und wenn ihr bei einem anfangt, dürft ihr keinen außen vor lassen. Es gibt viele Beratungsstellen die helfen wenn es um solche Dinge geht. An die könnt ihr euch ja auch wenden. Wegschauen und jeden Tag darauf hoffen das nichts passiert, ist der falsche Weg.

Es gibt Dinge die man als BR anpacken musss, auch wenn sie nicht für jeden erfreulich sind. Glaube mir, manche Familie im Hintergrund wird froh sein das ihnen jemand hilft, weil sie das alleine nicht stemmen können.

G
gironimo

14.10.2014 um 21:24 Uhr

Vielleicht wartest Du das Seminar ab. Da wird ja hoffentlich ein Referent auftreten, der etwas von der schwierigen Materie versteht (und nicht nur ein Fachanwalt Paragraphen und Urteile betet).

Im Übrigen kann man mit dem Arbeitgeber dieses Thema (das ja mehrere Kollegen betrifft) auch ohne Namen zu nennen diskutieren und nach gemeinsamen Lösungswegen suchen.

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