Erstellt am 06.10.2022 um 08:06 Uhr von nicht brauchen
Wieviel h pro Tag muss du arbeiten? Oder wieviel h pro woche?
Denke, dass du wenn du 9h arbeitest dann 1,73h plus auf deinem Konto hast.
Erstellt am 06.10.2022 um 11:15 Uhr von relfe
Urlaubsentgelt muss dem entsprechen, was man ohne Urlaub auch bekommen hätte.
bei Dir wären das 9 Std, wenn du in den letzten 13 Wochen auch immer 9 Std gemacht hast im Schnitt
https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/urlaub-urlaubsverguetung-23-berechnungsbeispiele_idesk_PI42323_HI2713515.html
Erstellt am 06.10.2022 um 13:19 Uhr von alterMann
Hallo Sibille,
ich muss da den beiden Antworten vor mir widersprechen.
Ich nehme mal an, Du hast vertraglich eine 37,25 Stunden-Woche, woraus sich dann die o.g. Stundenberechnung für Deinen Urlaub ergibt.
Wenn Du tatsächlich 5 Schichten in der Woche à 9 Stunden arbeitest, müsstest Du erheblich Überstunden anhäufen, die Du dann auch abfeiern kannst. Das hat dann aber nichts mit der Urlaubsberechnung zu tun.
Komplizierter wird's eigentlich erst dann, wenn Du keine 5-Tage-Woche hast, sondern irgend eine andere (krumme) Regelung.
Erstellt am 06.10.2022 um 14:51 Uhr von Enigmathika
Erstmal ganz klares Nein, Du darfst während deines Urlaubs keine Minusstunden bekommen.
ABER: Man muss das Gesamtbild betrachten. Wie "nicht brauchen" schon fragte, kommt es auf die Arbeitsvertragsgestaltung und Stundenverteilung an. Wende Dich am besten vertrauensvoll an Deinen Betriebsrat.
Erstellt am 06.10.2022 um 14:58 Uhr von Relfe
@alterMann
es geht um das Urlaubsentgelt und nicht um den Urlaubsanspruch.
Und beim Urlaubsentgelt spielen viele Entgeltbestandteile eine Rolle, auch regelmäßige Überstunden.
er nimmt 1 Tag Urlaub und hat Anspruch auf den 13 wöchigen Durchschnitt.
Wenn er also ständig Überstunden macht, wirkt sich das auf die Höhe des Urlaubsentgeldes aus.
https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/urlaubsentgelt-22-sonderfall-ueberstunden_idesk_PI42323_HI664649.html
Zitat:
Maßstab ist dabei die tatsächlich geleistete Arbeitszeit und nicht die im Arbeitsvertrag festgelegte. Dementsprechend sind regelmäßige Überstunden bei Berechnung des Urlaubsentgelts zu berücksichtigen, wenn sie faktisch zu einer Veränderung der Arbeitszeit gegenüber der vertraglich vereinbarten führen.
Erstellt am 06.10.2022 um 17:33 Uhr von Sibille123
Also ich bin Dauernachtwache und arbeite ca 19 bis 21 Nächte pro Monat und bekomme pro Nacht 9 Stunden bezahlt.
In meinem Arbeitsvertrag steht folgendes:
Die monatliche Arbeitszeit beträgt durchschnittlich 173,33 Stunden dies entspricht einer wöchentlichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 40 Stunden die monatliche Arbeitszeit muss im Durchschnitt von 16 Kalendermonaten eingehalten werden es wird ein Arbeitszeitkonto geführt weicht die tatsächliche Arbeitszeit von der durchschnittlichen monatlichen Arbeitszeit ab werden diese übersteigende beziehungsweise unterschreiten Stunden dem Arbeitszeitkonto gut beziehungsweise abgeschrieben Minusstunden sind nach zu arbeiten.
Und ich habe im November 9 Tage Urlaub und mache aber Minusstunden weil nur 7.27 Std berechnet werden pro Urlaubstag anstatt 9 Stunden als wenn ich arbeiten würde.
Erstellt am 07.10.2022 um 08:02 Uhr von Relfe
Du hast einen Jahresarbeitszeitvertrag? (das ist dann eine andere Berechnungsgrundlage als eine "normaler" AV)
wie viele Tage arbeitest Du pro Monat/Woche?
wie viele Tage Urlaub stehen Dir lt. AV zu?
Erstellt am 08.10.2022 um 20:06 Uhr von celestro
Kann mir mal jemand erklären, wieso
a) irgendwer das Urlaubsentgelt
und
b) irgendwer einen Jahresarbeitsvertrag
ins Spiel bringt? Zu beiden Dingen sehe ich mal so überhaupt keine Anhaltspunkte.
Erstellt am 08.10.2022 um 23:10 Uhr von alterMann
@relfe: In der Eingangsfrage von Sibille ging es nur um die Stundenberechnung während des Urlaubs, vom Urlaubsentgelt habe ich da nichts gelesen und deshalb auch nichts darüber geschrieben.
@ Sibille: Wenn in Deinem Arbeitsvertrag eine 5,5-Tage-Woche vereinbart ist, dann erscheint mir die Berechnung korrekt: 40:5,5=7,27. Dann müsste Dein Urlaubsanspruch aber auch 10% höher sein als bei Deinen Kollegen mit einer 5-Tage-Woche.