W.A.F. LogoSeminare

Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall

N
Nicklas
Nov 2016 bearbeitet

Kann ein AG willkürlich die Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall stoppen, indem er unterstellt, dass mehrere unterbrochene Krankheiten innerhalb eines Jahres im Zusammenhang stehen? Der AN hat insgesamt - mit mehreren Unterbrechungen - mehr als 40 Tage gefehlt - er ist privat versichert, also keine Info an den AG durch Krankenkasse. Der AG hat nicht nachgefragt, ob die Krankheiten zusammenhängen. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen des Hausarztes wurden ordnungsgemäß vorgelegt.

Gibt es hierzu maßgebliche Gerichtsurteile.

Interessant ist hierzu noch, dass bei anderen AN-ern der AG bei gleichem Sachverhalt nachgefragt hatte und nicht willkürlich die Zahlung gestoppt bzw. vermindert hat.

Der AG will den AN loswerden - er war früher BR und hatte gemobbte AN gegen den AG vertreten.

                                      ------------------

Nachträgliche Ergänzung zu der Frage: Gibt es Möglichkeiten gegen den AG wegen seiner Willkür vorzugehen. Thema Mobbing. Dies ist nicht der einzige unfreundliche Akt gegen den AN. Gibt es evtl. Urteile, die einen solchen Fall behandeln. Auf was kann man sich berufen?

2.39702

Community-Antworten (2)

C
chatrin

12.11.2013 um 15:05 Uhr

Was hat dieses damit zu tun, dass der AN privat krankenversichert ist? Der AG unterstellt es einfach. Dann muss der AN halt klagen. Ist kein Fall der MB.

G
gironimo

12.11.2013 um 16:04 Uhr

Der AN könnte sich von seiner KK den Sachverhalt, dass die Krankheiten nicht im Zusammenhang stehen, bestätigen lassen und dem AN vorlegen.

Das scheint mir der schnellste Weg zu sein, hier einen Schritt weiterzukommen.

Ihre Antwort