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Wie damit umgehen?

P
Prettygirl
Jan 2018 bearbeitet

Ich hab da mal ein Problem wir haben eine Kollegin die anscheinend ein Alkoholproblem hat. es kommt öfter vor, das sie eine Fahne hat.Viele wissen das ,keiner sagt was.Wie verhalte ich mich als Betriebsrat? Ausserdem glaube ich, das sie von der vorgesetzten gedeckt wird. ich will sie nicht in die "Pfanne " hauen, aber ich kann auch nicht so tun,als ob nichts wäre.

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Community-Antworten (8)

G
gironimo

21.10.2013 um 11:39 Uhr

Du solltest auf jedem Fall einmal mit der Kollegin sprechen. Erwarte aber nicht, dass sie überhaupt zugibt, ein Alkoholproblem zu haben. Du könntest Ihr trotzdem Hilfsadressen geben, die es ja in den meisten Städten gibt.

Dort kannst Du Dich auch selbst informieren (Suchtberatungsstellen). Um das Problem richtig angehen zu können, solltest Du entweder externe Hilfe in Anspruch nehmen oder Dich selbst entsprechend schulen.

In vielen Betrieben gibt es auch eine BV zum Umgang mit Suchtproblemen.

A
azrael

21.10.2013 um 13:30 Uhr

überall diese falschparker. leute gehen auf der verkehrten strassenseite und die jugend von heute tattoowiert sich, irre!

B
Barevi

21.10.2013 um 15:47 Uhr

Hallo prettygirl,

auch wenn div. User sich hier lustig machen bzw. anderer Ansicht sind: Ich denke, Du machst Dir Sorgen und solltest das der Kollegin genau sooo vermitteln.

Wenn Du magst, ich habe vor ca. 2 Jahren einen Vortrag zu diesem Thema -auch mit Handlungshilfen- ausgearbeitet, der auch schon von einigen Nutzen dieses Forums angefordert wurde.

Meine Email: Barbara.Ast@Lramsp.de

Viele Grüße

N
Nubbel

21.10.2013 um 15:59 Uhr

behinderung und sucht, wie passt das zusammen?

P
Prettygirl

21.10.2013 um 17:29 Uhr

Klar mache ich mir Sorgen um meine Kollegin,und nur deshalb habe ich die frage gestellt. Bestimmt nicht um mir blöde Kommentare abzuholen.Seit doch alle froh, wenns bei euch besser läuft. @barevi komme auf dein Angebot zurück,lieben dank.

S
skargen

21.10.2013 um 21:36 Uhr

Wenn Du Kenntnis hast, dass jemand alkoholisiert zur Arbeit erscheint, am Besten noch mit dem Auto, bist Du in der Pflicht, den AG darauf hin zu weisen. Sollte dem MA nämlich etwas passieren, fällt betrunken die Treppe runter, fährt im Extremfall auf dem Heimweg ein Kind übern Haufen, dann werden nämlich ganz schnell ganz entscheidene Fragen zu beantworten sein. Die Meisten sind sich dessen nicht bewußt, aber jeder, nicht nur der AG (der erste reagieren kann wenn er eine Info bekommt) ist hier in der Fürsorgepflicht. Wir hatten so einen Fall mal, und weder die BG noch die Kripo konnte Verständnis aufbringen, dass der MA gedeckt wurde.

A
azrael

24.10.2013 um 14:18 Uhr

anscheinend habe ich mich in meinem kommentar unklar ausgedrückt, von "lustig machen" kann keine rede sein. im gegenteil, ich finde es bedrohlich ("bedenklich" ist hier zu freundlich) wenn -unter dem deckmantel des BR- das verhalten einzelner mitarbeiter bewertet wird. es spricht nichts dagegen, dass du als person die mitarbeiterin auf ihr verhalten ansprichst bzw. ihr hilfst aber das mandat dazu zu nutzen, einzelpersonen zu disziplinieren wird dem gremium nur im § 104 BetrVG eingeräumt. ihr seit weder der AG noch seit ihr arzt und könnt krankheiten bewerten.

K
Kulum

24.10.2013 um 17:11 Uhr

Zum Thema Alkohol am Arbeitsplatz gibt es lediglich einen Absatz in der BGV A1 §15 Abs.2

Versicherte dürfen sich durch den Konsum von Alkohol, Drogen oder anderen be- rauschenden Mitteln nicht in einen Zustand versetzen, durch den sie sich selbst oder andere gefährden können.

Es geht dich, auch als BRM, schlicht und ergreifend nichts an, ob jemand sich gleich nach der Arbeit jeden Tag ganz gepflegt die Birne zusäuft, solange er dadurch auf Arbeit weder sich selbst noch andere gefährdet. Im Grunde, spräche nicht einmal etwas gegen ein Bier während der Arbeit, je nach Arbeit. Was die Fahne angeht, ein Bier, selbst ein alkoholfreies riecht man noch Stunden nachdem es getrunken wurde. Bei Wein verhält es sich ähnlich. Und wenn bei uns die komplette Nachtschicht zum Abendbrot um 17.00 Uhr ein Bier trinkt, dann dürfen die das und ich würde mir darüber auch keinen Kopf zerbrechen - obwohl ich es riechen würde. Wenn sie lallen würde, oder auf dem Büroflur sich abstützen müsste, würde ich die Frage verständlicher finden, als wenn hier einfach in den Raum geworfen wird, man riecht, dass die Mitarbeiterin hin und wieder was trinkt. Machst du dir um eure Raucher auch solche Gedanken?

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