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Keine Spätschicht für Mütter?

U
Uller
Jan 2018 bearbeitet

Hallo Kollegen,

bei uns( wir arbeiten 3-schichtig) haben viele junge Muttis darum gebeten, nicht mehr Spätschicht machen zu müssen, weil sie die Betreuung am Abend nicht gewährleisten können. Der AG hat dieses erstmal bis Jahresende nachdem der BR dieses unterstützt hat zugestimmt. Nun fühlen sich andere AN benachteiligt. Keiner macht gerne Spätschicht. Einige der Muttis waren so unklug und erzählten , dass sie durch die Nachtschichtzulage nun deutlich mehr Geld verdienen. Was würdet Ihr dem BR raten?

Danke im vorraus für alle sinnvollen Tipps.

2.05405

Community-Antworten (5)

G
gironimo

03.09.2013 um 18:21 Uhr

Bei Geld hört der Spaß auf.

Es ist schwer, hier einen guten Rat zu geben. AG und BR sollen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern - das ist ja jetzt der Fall.

Nun rebellieren die Kollegen. Ihr solltet den Dialog mit den Kollegen suchen und vielleicht auf einer Betriebsversammlung einmal das Thema zur Sprache bringen. So könnt Ihr vielleicht um Verständnis werben oder erhaltet zumindest auch Vorschläge von den Unzufriedenen, wie eine Lösung aussehen könnte. Nachtschichten stellen ja bekannter Weise auch eine Belastung für die Gesundheit dar; es darf in Zweifel gezogen werden, ob der finanzielle Ausgleich die Belastungen wett macht. Vielleicht sollten die Kollegen auch daran denken.

B
blackjack

03.09.2013 um 18:32 Uhr

..alles alleinstehende Mütter?

Wenn nein, müßte das auch für junge Väter gelten.

H
Hoppel

03.09.2013 um 19:01 Uhr

@ Uller

Dass man mit Nachtschichten mehr Geld verdient, wenn Nachtschichtzulagen gezahlt werden, sollte doch KEINEN Eurer KollegInnen überraschen.

Wann fangen Eure Nachtschichten eigentlich an? Und arbeiten die angesprochenen Mütter jetzt nur in Nacht- oder auch in Frühschicht?

W
Watschenbaum

03.09.2013 um 19:19 Uhr

wer betreut denn die Kinder in der Nacht, falls sie mal aufwachen sollten und die Mutter in der Arbeit ist ?

ist immer schwierig, darauf zu achten, daß die vermeintlich Schwächeren , die man schützen sollte, nicht aufgrund ihres Status unrechtmässig Vorteile erschleichen

ähnlich dem Umstand "ich hab Kinder und deshalb immer das Recht, zur Haupturlaubszeit zu urlauben"

theoretisch ist ja eine Nachtschichtzulage lediglich ein Ausgleich dafür, daß man zu anerkannt ungünstigen Zeiten arbeiten muß, also eine Art "Schadensersatz" da in der heutigen Zeit aber immer öfter jeder Cent zählt, um über die Runden zu kommen, hat sich die Wahrnehmung dieser Zulage verändert, von einem Ausgleich hin zu einer nötigen Möglichkeit, mehr zu verdienen

dem sollte man auch als BR Rechnung tragen, wenn man über Dienstpläne verhandelt

H
Hoppel

03.09.2013 um 22:02 Uhr

"wer betreut denn die Kinder in der Nacht, falls sie mal aufwachen sollten und die Mutter in der Arbeit ist ?"

... soll es doch tatsächlich auch Väter geben, die sich nichts sehnlicher wünschen, als dann für die lieben Kleinen da sein zu dürfen ... :-))

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