Krank wegen Vorgesetzten
Hallo zusammen,
eine Mitarbeiterin hat Probleme mit Ihrer Vorgesetzten, daraufhin hatte sich die Mitarbeiterin jetzt zwei Wochen Krank geschrieben. Und mir dem BR mittgeteilt das sie sich wegen des problems Krankschreiben läßt. Wie können wir jetzt reagieren als BR, denn letztlich schadet sie auch den anderen Arbeitnehmern. Wir haben diesbezüglich auch eine Fürsorgepficht, denn diese müßen jetzt mehr arbeiten. Müssen wir dies jetzt melden dem Arbeitgeber? Bitte um Antworten Vielen Dank
Kleiner Nachtrag die Mitarbeiterin kann sich keinem Unterordnern, sie hat auch sehr viele einzelne Fehltage. Im letzten Jahr hatte die Mitarbeiterin 80 Fehltage. Gemoppt wird die Mitabeiterin nicht. Und deshalb bin auch besorgt um die anderen Mitabeiter. Was unser gutes recht ist. Probleme muss man angehen und lösen und nicht durch abstrafung wenn man Krank macht.
Viele Grüße Koflo
Community-Antworten (6)
26.08.2013 um 15:19 Uhr
Ihr seid nicht die Schergen des Arbeitgebers. Versucht, das Problem zu lösen, nicht schlimmer zu machen.
26.08.2013 um 15:52 Uhr
Seltsamerweise sorgt sich Koflo sehr um die verbleibenden Kollegen, die jetzt mehr arbeiten müssen. Sorgst Du Dich denn auch um die Kollegin, die durch die Probleme mit der Vorgesetzten krank geworden ist? Deine Ausdrucksweise, sie schade den anderen Arbeitnehmern dadurch, dass sie sich krank schreiben lässt, ist für einen BR sehr seltsam, finde ich... ????
Prüfe doch mal: Wurde die Kollegin durch die Vorgesetzte gemobbt?
26.08.2013 um 16:18 Uhr
seesee hat den Nagel voll auf dem Kopf getroffen.
Weiter ist nicht ersichtlich ob die MA ein Problem mit dem Vorgesetzen als Person hat. Oder aber ob das Problem eben in nicht zwischenmenschlicher Natur zu suchen ist, sondern ganz einfach nur zwischen Anordnung arbeitsvertraglicher Pflichten gegenüber der AN die diese nicht ausführen will oder meint nicht ausführen zu müssen.
26.08.2013 um 17:51 Uhr
ob ein Mitarbeiter arbeitsunfähig oder nicht ist, stellt ein Arzt fest, und nicht der AG oder der BR oder gar die Kollegen
der AG kann die AU anzweifeln und über die Krankenkasse den medizinischen Dienst beauftragen, die Bescheinigung zu überprüfen, was die kasse auch in der Regel veranlasst, außer es liegen ihr deutliche Informationen vor, die keinen Zweifel an der AU lassen zudem ist es Sache des AG, inwieweit er gegen hohe Krankheitszeiten vor geht oder auch nicht, es gibt dazu umfangreiche Rechtsprechung, was er tun könnte, auch bei häufigen Kurzerkrankungen, dazu braucht es keinen BR, der noch kräftig mithetzt
der BR sollte sich andere Gedanken machen, z.b. wie ist der Kollegin zu helfen, daß sie die Situation im Betrieb eben nicht krank macht oder an welchem Arbeitsplatz würde es ihr besser gehen oder wie kann man den Umgang untereinander verbessern, daß auch jemand, der sich nicht gerne unterordnet, so miteingebunden wird, daß beide Seiten davon profitieren
ein Betrieb, in dem man auf Kollegen los geht, die öfter krank sind als andere, und gleichzeitig von "Fürsorge" spricht, daß sich die "Gesunden" nicht kaputt schuften - da stimmts doch an ganz anderer Stelle nicht...................................
jedenfalls kann sich ein AG glücklich schätzen, wenn ein Klima besteht, indem man nicht die Personalplanung in Frage stellt , falls es zu Arbeitsüberlastung kommt, sondern alle zusammen auf denjenigen los gehen, der "krank macht"
26.08.2013 um 18:14 Uhr
die Mitarbeiterin kann sich keinem Unterordnern<
Das sollte man auch nicht erwarten. Ist doch immer gut, auch Menschen mit aufrechtem Gang zu treffen -oder? Nur weil sie nicht alles hin nimmt, was von oben kommt, will das doch noch nichts heißen.
Ihr solltet Euch in der Tat mehr darum kümmern, warum die Kollegin den Stress hat. Versucht auf jedem Fall einmal einen neutralen Standpunkt zu beziehen. Nur weil die anderen jetzt vielleicht über die Mehrarbeit klagen - es ist nicht das Problem der erkrankten Kollegin. Der Arbeitgeber hat in seiner Personalplanung krankheitsbedingte Ausfälle mit zu berücksichtigen.
Dieses Thema Personalplanung/Krankheitsfälle solltet Ihr mit dem Arbeitgeber diskutieren. Ihr müsst deutlich machen, dass kranke Mitarbeiter nicht automatisch zur Dauerbelastung der übrigen führen darf.
26.08.2013 um 20:00 Uhr
hallo koflo, hast du schon mal darüber nachgedacht, wenn es nicht deine Kollegin trifft, sondern vielleicht dich! Und hinter deinem Rücken das gleiche erzählt wird. dann hoffe ich nur für dich , das nicht so ein "Betriebsrat" den Stab über dich bricht! Ansonsten kann ich mich nur seesee anschließen. Und für dich noch einen Rat.: Mal über Dich nach- zudenken, -ohne Wertung-
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