Freistellung §37
Hallo Leute, wir, ein neuer BR, organisieren im Moment unsere BRArbeit. Jetzt ist die Frage aufgekommen, wie man die BRZeiten im Dienstplan einträgt. Wie wird das bei euch gemacht?
Community-Antworten (7)
25.11.2012 um 13:41 Uhr
Grundsätzlich meldet sich das BR-Mitglied nach eigenem Bedarf zur BR-Arbeit ab und wieder an, wenn die Arbeit im BR erledigt ist. Das läßt sich nicht immer planen. Natürlich gehört es zur vertrauensvollen Zusammenarbeit, dass man über Sitzungstermine, die man frühzeitg kennt, den Vorgesetzten in Kenntnis setzt.
Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass die Arbeit so organisiert wird, dass der BR ungehindert sein Amt ausüben kann.
Zweckmäßiger Weise sollte man mit seinem Vorgesetzten in einem Gespräch klären, wie das An- und Abmelden am Besten abgewickelt wird. Da gibt es mit Sicherheit vertschiedene Lösungen, über die Ihr reden solltet.
25.11.2012 um 13:41 Uhr
@marylou, BR-Zeiten werden gar nicht im Dienstplan eingetragen. Dazu müsstest ihr z. B. bei Dienstplanerstellung die Dauer der späteren Sitzung wissen.
25.11.2012 um 15:37 Uhr
Hallo, die Sitzungen, Vorbereitung der Sitzungen, Protokolle, Ausschusssitzungen, sind Zeiten die wir festlegen wollen. Die sollen in den Plänen berücksichtigt werden.
25.11.2012 um 17:23 Uhr
@ Marylou
Es ist vollkommen in Ordnung, wenn ihr Eure festen Sitzungstermine im voraus plant und Eure Abwesenheiten im DP entsprechend berücksichtigt werden.
Aber die Freistellungszeiten für die Sitzungsvorbereitung MUSS jedes BRM für sich selbst entscheiden können. Was ist überhaupt mit dem Punkt "Protokolle" gemeint?
25.11.2012 um 22:29 Uhr
Wir haben bei uns in der Abteilung eine Exceltabelle. Dort werden meine planbaren Abwesenheitszeiten für ganze Tage (Seminarbesuche oder GBR Sitzungstermine) eingetragen. Für die planbaren BR Sitzungen wird ein Hinweis hinterlegt: ab soundsoviel Uhr Betriebsratsarbeit. Alles andere ungeplante kann nicht eingetragen werden.
26.11.2012 um 00:06 Uhr
es mag vielleicht für die Dienstplanung gut sein, alles so zu planen
aber für die Sache ist es das nicht
Sitzungstermine okay
aber der Rest zudem sich ja kein BR-Mitglied daran halten müsste, es stünde ihm frei, sich häufiger oder länger freizustellen als in irgendwelchen Dienstplänen im voraus festgelegt
die Freistellung muß erforderlich sein das könnte z.b. trotz Einpflegung in den Dienstplan nicht mehr gegeben sein, da sich irgendwelche Umstände geändert haben das könnte aber auch wesentlich länger dauern, als es im Voraus dienstplanmässig geplant war
26.11.2012 um 15:37 Uhr
Bei uns werden die festen Sitzungstermine auch nicht im DP erfasst, weil wir turnusmäßig immer am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit tagen und das dem AG nach der konstituierenden Sitzung mitgeteilt wurde. Und BR - Zeit ist AZ!
Alles, was noch dazu kommt: abmelden und danach wieder anmelden.
TIPP: Ich würde nicht fest planen - es kommt immer anders und dann ist man wieder in Erklärungsnot und muß die Pläne wieder ändern.
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