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Ungleichbehandlung bei der Lohnrunde?

F
Falkoholix
Jan 2018 bearbeitet

Moin,Moin, ein AN eines Teams (4 weitere Kollegen) hat zum 2.ten Mal keine Lohnerhöhung(Inflationsausgleich) bekommen, sondern nur eine Anpassung seiner Prämie in 2 Schritten auf das Niveau der anderen Kollegen des Teams. Die anderen AN haben jeweils eine reguläre Lohnerhöhung bekommen, der eine AN fühlt sich zu recht benachteiligt. Es wird von Seiten der Abtl.leitg. Begründet: der betreffende Kollege hat im Vergleich bereits ein höheres Gehalt(historische Gründe) und um den Unterschied anzupassen hat man sich für diesen Weg entschieden.

Wie würdet ihr vorgehen/argumentieren, um auch dem AN keine Steine in den Weg zu legen bei weiteren G-Runden?

Viele Grüße aus dem Norden

1.12004

Community-Antworten (4)

G
gironimo

09.06.2012 um 10:24 Uhr

Ich nehme mal an, es gibt bei Euch keinen Tarifvertrag ??

Dann ist ja der BR bei den Verteilungsgrundsätzen in der Mitbestimmung (§87 Abs 1 Nr. 10+11 BetrVG).

Als BR würde ich fordern: Entweder erhalten alle die gleiche (lineare) Erhöhung oder eine BV muss ausgehandelt werden (ggf. Einigungsstelle).

B
BRMler

09.06.2012 um 12:53 Uhr

Hier geht es doch um individuelle Gehaltsregelungen/ erhoeungen und nicht um eine kollektive Praemienregelung. Also keine MB. AG koennen einfach einzelne AN (Nasenfaktor) mehr zahlen. Hier duerfte der AG es nur nicht Praemie nennen. Was der BR versteht, zaehlt nicht.

G
gironimo

09.06.2012 um 19:53 Uhr

das sehe ich eben n i c h t so. Obwohl der AG natürlich so argumentiert.

S
Streikbrecher

09.06.2012 um 21:06 Uhr

Auch ich sehe hier Induvidualrecht. Denn die Grundsätze stehen ja. Der AG zahlt wohl nur ggf. zustehende Loherhöungen nicht aus.

Es wäre hier ja auch die Frage, was ist die Grundlage für die Lohnerhöungen. Zahlt hier der AG freiwillig oder gilt TV.

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