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BR-Sitzung und Eingreifen des AG

G
GastBR
Nov 2016 bearbeitet

Hallo Zusammen,

wir als BR stimmen unsere Sitzung immer so ab das Sie während der Arbeitszeit und bei geringen Arbeitsaufkommen stattfindet, also um die Zeit optimal für alle beteiligten zu nutzen. Wir müssen den AG ja lediglich über den Sitzungszeitpunkt informieren was wir auch tun und auf betriebliche Notwenidgkeiten Rücksicht nehmen, was wir auch tun, zu guter letzt geben wir noch einen ungefähren Zeitraum für Sitzungen an jenachdem wie lang die TO ist 2-3 Stunden.

Nun kommt es aber in manchen Fällen dazu das aufgrund schwieriger Themen in der TO die Sitzung auch mal über die vorangeschlagene Zeit hinausgeht. und dann der Schichtleiter druck macht das wir zum Ende kommen sollen, weil das aktuelle Arbeitsaufkommen steigt und er bei Nichterledigung das vor seinem Chef rechtfertigen muss. Ich bin aber der Meinung die Sitzung dauert so lange wie sie dauert vorallem da wir dem AG schon ein Stück entgegen kommen, ist er eigentlich in der Pflicht Ersatz für die BR Mitglieder zu besorgen wenn die Sitzung länger dauert auch für uns ist nicht alles absehbar!

Sehe ich da irgendwas falsch? Wie kann ich Argumentieren, da auch im BetrVG solcher Sachverhalte, verständlich, nicht näher aufgeführt sind?

Vielen Dank im Vorraus

1.48604

Community-Antworten (4)

B
Brigachkatz

09.06.2011 um 17:40 Uhr

Hallo GastBR,

klick doch mal oben den orangefarbenen Button "Neu im Betriebsrat" an. Die Seite "Infos für Vorgesetzte" kannst Du ausdrucken und Deinem Schichtleiter geben. Es sollte eigentlich klar sein, daß man nicht immer weiss, wie lange eine BR-Sitzung dauert. Wir haben deshalb eine Geschäftsordnung in der die ordentlichen Sitzungen geregelt sind. Diese Termine sind den Vorgesetzten der BR-Mitglieder bekannt und die Arbeitsplätze daher mit Ersatzpersonal besetzt.

D
DonJohnson

09.06.2011 um 17:54 Uhr

Da haben wir es wieder... Theorie und Praxis...

Selbstverständlich dauert die BR Arbeit so lange wie sie dauert, keine Frage, aber wenn dem AG mitgeteilt wird (als Beispiel) bis 11 Uhr und sie geht bis 15 Uhr, ist das beim ersten mal zu verkraften, passiert das andauernd macht sich das Gremium irgendwie doch lächerlich.

Wir geben für die Vorgesetzten keinen Endpunkt an, sonders schreiben nur, dass sie ab dann und dann statt findet.

Ich persönlich finde zu große Überziehungen auch kontraproduktiv für die BR Arbeit.

Weil, es bedeutet:

  • der BRV konnte Zeit nciht einschätzen
  • Meinungen gehen weiter auseinander als gewollt und keiner will vertagen um unbedingt seinen Willen durchzusetzen
  • es kommt viel mehr zur Sprache als was eigentlich angedacht war
  • die Sitzung läuft chaotisch ab und alles redet durcheinander, der BRV kann sich nciht durchsetzen und läßt laufen oder macht gar mit.

das alles mag ich persönlich nciht, weil es kommt eh ncihts vernünftiges dabei heraus...

Also für alle (nicht nur dem AG) ein Dorn im Auge...

Dem kann man entgegen treten, dass sich jeder halt richtig vorbereitet und einen BRV hat, der die Sitzung auch wirklich leiten kann und den Posten nciht nur hat weil es ein "Titel" ist...

So, nun schlagt mich alle ;-)

R
rtjum

10.06.2011 um 01:01 Uhr

ich nicht, denn ich stimm Dir zu DJ ! Wir machen das genauso, und unser BRV haut auch mal auf den Putz wenn es durcheinander geht.

gruß rtjum

R
rkoch

10.06.2011 um 11:57 Uhr

Es gibt noch einen Weg aus dem Dilemma rauszukommen:

Der BR BEENDET die Sitzung wie vorgesehen. Zugleich wird aber gleich eine ERNEUTE Sitzung anberaumt. Je nach Dringlichkeit (insbesondere bei Terminsachen !) natürlich so rechtzeitig, das der zu behandelnde Punkt noch rechtzeitig erledigt werden kann.

Damit ist dem AG der Wind aus den Segeln genommen.

Macht der AG dann immer noch Druck, gibt es eine weitere Möglichkeit:

Wenn es um Anträge des AG geht, z.B. Mehrarbeit, werden diese auf der TO möglichst als letzter Punkt behandelt (Terminsachen z.B. §99 zuerst!). Wenn der AG dann auf das Ende der Sitzung besteht wird die Sitzung eben abgebrochen und der AG hat die gewünschte Zustimmung eben NICHT! Dann fallen halt mal die Überstunden aus. Spätestens dann wird der AG den Betriebsrat sogar AUFFORDERN die Sitzung so lange zu machen bis auch diese Punkte erledigt sind.

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