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andere Art der Auszahlung von Überstunden

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rtjum
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen,

bei uns werden in naher Zukunft angefallene Überstunden aufgrund einer EDV-Umstellung zur Auszahlung fällig. Da hier viele Hausfrauen usw mit "schlechten" Steuerklassen betroffen sind, frag ich mich, welche Form der auszahlung man außer dem normalen machen kann. Habt Ihr da Ideen?

Gruß rtjum

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Community-Antworten (3)

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Petrus

03.05.2011 um 11:23 Uhr

was mir spontan einfällt: Wenn eure Hausfrauen einen "Riestervertrag" haben, könnte man statt einer steuer- und sozialabgabenpflichtigen Auszahlung den Betrag per Entgeltumwandlung auf's Riesterkonto transferieren. Sie haben das Geld zwar jetzt auch nicht in derHand - aber bevor sie es dem Finanzamt geben...

Vielleicht kann Euer ArbGeb ja auch mal bei seinem Steuerberater nachfragen - schließlich spart er auch, wenn sein ArbGeb-Anteil an den Sozialabgaben geringer wird...

R
rolfo

03.05.2011 um 12:01 Uhr

Man könnte auch den Überstundenzuschlag als Zeitguthaben dem Zeitkonto zuführen und diese Stunden abbauen durch Freizeitausgleich

M
Mundwerker

03.05.2011 um 15:01 Uhr

"...aber bevor sie es dem Finanzamt geben..." @petrus: Genau! Bevor der deutsche Staat noch profitiert, überweist euer Geld besser irgendwelchen Strukturvertrieblern, die dann 80% davon mit 2,25% garantieverzinsen, oder noch besser - in einen Aktienfonds stecken. Vor dem Finanzamt habt ihr dann bis zur Auszahlung Ruhe, die Besteuerung erfolgt ja erst nachgelagert. Aber das wird nach Hyperinflation und Währungsreform auch keine Rolle mehr spielen. Hauptsache das Finanzamt bekommt jetzt nichts davon!

Ich kann nur immer wieder staunen, mit welcher Hysterie man in Deutschland eventuell zu zahlenden Steuern begegnet. Eins der besten Verkaufsargumente für strukturierte Finanzprodukte.

Laßt euch eure Stunden ausbezahlen und macht im Januar 2012 eine Einkommensteuererklärung, dann relativiert sich so ein Ausreißer-Monat wieder ganz schnell...

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