Hallo Forum,

ich bin seit 01.04.11 Betreibsratsvorsitzender eines 11er - Gremiums und zur Hälfte freigestellt. Mein Arbeitgeber ist ein Träger für Kindertagesstätten. Er behauptet, da ich teilfreigestellt sei, wäre ich, meine vertragliche Arbeit betreffend, nur noch teilzeitbeschäftigt. Daher könnte ich die Funktion der Gruppenleitung nicht mehr behalten, da diese in Teilzeit nicht möglich sei. Mir enstünde hieraus kein finanzieller Nachteil. Ich erlebe dieses Verhalten aber als Benachteiligung als Folge meiner Freistellung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Vorgehen des AG rechtlich einwandfrei ist. Gibt es außer §37 (5) noch andere zutreffende Passagen im BertVG, die ich vielleicht übersehen habe?
Danke für Eure, wie immer hilfreichen, Antworten!