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Vertragsstunden werden nicht verplant

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rabarbara
Jan 2018 bearbeitet

hallo zusammen,

wir haben bei uns im betrieb moment folgende problematik:

  1. der arbeitgeber rechnet sämtlich zuschläge (spätöffnung) in die reguläre arbeitszeit mit ein. z. B. ein MA hat eine 37,5 std.-woche - muss am tag 7,5 std. arbeiten. lt. mtv bayern bekommen wir ab 18:30 uhr spätzuschlag. die planung des MA sieht dann so aus, dass nur für 7,0 std. geplant wird, mit der begründung, dass er mit den zuschlägen auch etwa auf die 7,5 std. kommt.

  2. der arbeitgeber verplant MA nicht mit seinen kompletten vertragsstunden (wir haben ein lt. betriebsvereinbarung ein arbeitszeitkonto von +/- 30 std.) um sie ins minus laufen um sie dann, wenn er mehr std benötigt, die stunden wieder aufarbeiten zu lassen. dies alles geschieht ohne absprache mit den MA

was können wir als br tun?

danke schon mal für euere hilfe!

1.06305

Community-Antworten (5)

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Petrus

10.03.2011 um 16:32 Uhr

Frage 1: Das ist doch genau die Regelung, wie die im MTV §8(2) festgelegt ist: "Beschäftigte, die wegen veränderter Ladenschlusszeiten seit 01.06.2003 in Verkaufsstellen an den Tagen Montag bis Freitag nach 18.30 Uhr - 20.00 Uhr und an Samstagen nach 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr arbeiten (= spätöffnungsbedingt), erhalten für diese Zeiten einen Zuschlag von 20%, der grundsätzlich in Form von Freizeit zu gewähren ist."

Da hält sich mal ein chef an den TV - und dann ist es auch wieder nicht recht...

Frage 2: Als BR könnt ihr den Dienstplan mitbestimmen. Mehr dazu unter www.die-welt-ist-keine-ware.de

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DocPille

10.03.2011 um 17:15 Uhr

@Petrus

ich verstehe das hier etwas anders,der Arbeitgeber teilt die MA nur für 7Std.ein,obwohl er vertraglich zu 7,5 Std. verpflichtet ist. erst nach den 7,5 std, greift doch die BV oder irre ich mich...

P
Petrus

10.03.2011 um 17:52 Uhr

@doc: Welche BV? Das mit dem Freizeitausgleich für den Spätdienst steht im Tarifvertrag. Und der ArbGeb gewährt den Ausgleich sofort am Tag des Entstehens. Heißt also: Der MA arbeitet 7,0h und kriegt als Spätdienstzuschlag zusätzlich 0,5h gutgeschrieben, macht also 7,5h - und das Zeitkonto bleibt unverändert.

Die andere Frage ist: Wenn der MA keinen Spätdienst hat (also seine 0,5h Zeitgutschrift nicht kriegt), aber trotzdem nur zu 7h "eingeteilt" wird, also ins Minus läuft: Hier pennt eindeutig der BR bei der Mitbestimmung...

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DocPille

10.03.2011 um 18:11 Uhr

@petrus

wohl wahr der BR pennt.

BV:wie in der eingangsfrage geschrieben,Arbeitszeitkonto +/-30Std.

P
Petrus

10.03.2011 um 18:22 Uhr

Das Zeitkonto bleibt ja unverändert, wenn die MA an Spätdiensttagen nur für 7h eingeteilt werden. Die 7h an anderen Tagen (und damit Minusstunden) sind Sache des BR...

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