Jahresarbeitszeit
Hallo , wir ( der BR der Firma ) möchten einen Jahresdienstplan erstellen . Jetzt stellt sich die Frage nach der durchschnittlichen Jahresarbeitszeit. Wir haben laut Tarif die 40 Std. Woche , in dem Entgeldtarifvertrag wird der Std.Lohn mit 173 Std. errechnet.
Frage welche Rechnung ist richtig ?
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52 Wochen X 40 Std. = 2080 Std.
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173 Std. X 12 Monate = 2076 Std.
MfG
Community-Antworten (2)
25.01.2011 um 13:24 Uhr
Wenn Ihr das in Stunden ausrechnet wird es richtig kompliziert! Denn die Arbeitstunden im Jahr variieren, weil die Feiertage mit berücksichtigt werden müssen. (Es macht einen Unterschied, ob z.B. Weihnachten auf Samstag/Sonntag oder auf Montag/Dienstag fällt!) Wir haben ein Jahresarbeitzeitkonto, das wird jedes Jahr für jeden AN neu berechnet. Ich meine, die 40 Std/Woche sind relevant. Schaltet die Gewerkschaft mit ein! Wenn die gut sind, können sie helfen.
25.01.2011 um 14:56 Uhr
Wenn der Tarifvertrag zu einer Berechnung zum Zwecke der Dienstplangestaltung (und nur dafür !) keine eindeutige Regelung enthält würde ich die Finger davon lassen. Beide Rechnungen sind überschlägig.
Das Jahr hat eben keine 52 Wochen sondern entweder 52,14 oder 52,29 Wochen, insofern biete ich nochmal drei Werte an: 2085,7h, 2091,4h oder als 4-Jahresdurchschnitt: 2087,1h Da dadurch manches Kalenderjahr auch 53 Kalenderwochen hat (das nächste mal 2015) kommt auch noch 2120 Std. alle paar Jahre in Frage....
Die Rechnung mit 173 Std. lt Tarifvertrag ist eine statistische Betrachtung (und nebenbei auch noch Verhandlungsergebnis!) ausschließlich für die Berechnung von Stundensätzen der Entlohnung (und durch den geringeren Wert im Durchschnitt besser für den AN!)
Und wie Pappnase schon geschrieben hat ist das nur die statistische Betrachtung der 5-Tage-Woche. Wenn man jetzt noch die tatsächliche Jahresarbeitszeit berechnen will muss man eben auch noch abziehen: X * 8 Stunden Urlaub, Y * 8 Stunden Feiertage, Z * 8 Stunden AU... Dafür gibt es übrigens wieder Schätzungsmethoden nach Refa für die Berechnung der benötigten Personalkapzität.
Nein, ich will Euch nicht verarschen, nur von der Sinnlosigkeit der Frage nach der Richtigkeit der einen oder anderen Berechnungsmethode überzeugen. Insofern ist es Wurst welche Variante ihr wählt, solange sie für Eure Zwecke das richtige Ergebnis erbringt. Dieses Ergebnis wird vom Umfang der Arbeitszeit her allerdings nie (!) mit einem realen Jahr übereinstimmen. Am Ende werden Euch immer einige Stunden bis hin zu einigen Tagen (oder Wochen !) fehlen. Dienstpläne richten sich halt so gar nicht nach Durchschnittszeiten sondern immer nach dem Lauf des Jahres.... Insofern die einzig richtige Methode: Nehmt einen Kalender.
Ich stelle mir die Frage was ihr überhaupt bezweckt....
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