W.A.F. LogoSeminare
Dieser Beitrag ist vor 15 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

mobiler Arbeitsplatz

A
alpin
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen, in unserem Betrieb soll für einen MA ein mobiler Arbeitsplatz bzw. Home-Office eingerichtet werden. Hat jemand Erfahrungen damit bzw. kann Auskunft geben was wir beachten müssen. Was ist z.B. mit Einhaltung der Höchstarbeitszeit?

88801

Community-Antworten (1)

W
wölfchen

21.10.2010 um 13:23 Uhr

. . . Home-Office ist eine zweischneidige Angelegenheit. Für einen behinderten Menschen z.B. manchmal die einzige Möglichkeit, überhaupt am Berufsleben teilhaben zu können, oder hilfreich bei Kleinkindern, pflegebedürftigen Angehörigen usw. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man zeitlich flexibel ist. Wenn es sich um eine Heimarbeit im klassischen Sinne handelt, bei dem bestimmte festgelegte Arbeiten oder Stückzahlen in einer vorgegebenen Zeit zu erbringen sind, gibts auch selten Probleme. Schwierig wird es bei nicht messbaren Arbeiten. Dann besteht ganz fix die Gefahr der Selbsausbeutung, weil man mehr Zeit mit der Arbeit verbringt, als ein vergleichbarer AN im Betrieb. Erstens achtet man weniger penibler auf die Zeit (weil ja flexibel) und registriert nicht exakt, ab wann und wie lange man gearbeitet hat. Und zweitens ist es vielen in dieser Situation peinlich, die eigentlich aufgewendete Zeit anzugeben, um nicht in den Ruf zu kommen, dass man seine Arbeit nicht schafft. Eine Überwachung auf Einhaltung der Arbeitszeit ist schlicht unmöglich, denn nicht mal die log-Dateien eines Computers geben ein realistisches Bild. Deswegen raten Experten auch nicht sonderlich zu, wegen der oben erwähnten Selbstausbeutungsgefahr. Andererseits für manchen wiederum ganz hilfreich - man muss das Für und Wider gut abwägen . . .

Ihre Antwort