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Dieser Beitrag ist vor 5 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Zeiterfassung am PC

M
MMM6666
Okt 2020 bearbeitet

Unser AG möchte, das demnächst die Arbeitszeit über eine Software am PC erfasst wird. Bis jetzt stempeln wir an Terminals, gehen danach ins Büro, fahren den PC hoch etc. Demnächst müssen wir erst den PC hochfahren, danach die Software starten um uns einzustempeln. Soweit ich gelesen habe fängt die Arbeitszeit spätestens mit dem Starten des PC an. Somit gehen dem AN jeden Tag ein paar Minuten verloren. Und wenn es ein Software Update gibt was beim Start oder Ende aufgespielt wird kann das auch mal etwas länger dauern. Der AG will sich davon nicht abbringen lassen, BV ist erstellt aber noch nicht unterschrieben, die Mehrheit des BR scheint wohl darauf einzugehen. Wie steht ihr dazu bzw. wie seht ihr das? Ich würde mich ja nicht darauf einlassen und es notfalls bis zur Einigungsstelle kommen lassen.

94209

Community-Antworten (9)

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Kjarrigan

01.10.2020 um 10:33 Uhr

Ich bin da bei dir. Die Zeiterfassung am PC ist ja ok - aber für den Weg, PC hochfahren, Verzögerung 8z.B. triffst wen auf dem Flur der dir eine dienstliche Frage stellt) etc würde ich eine pauschale Gutschrift verhandeln (wollen). Und ja auch bis zur Einigungsstelle., Wenn die Mehrheit des BR dem Vorschlag des AG allerdings zustimmt - sieht es düster aus.

C
celestro

01.10.2020 um 11:25 Uhr

"aber für den Weg"

kann man gerne fordern ... aber auf welcher rechtlichen Grundlage?

"Verzögerung 8z.B. triffst wen auf dem Flur der dir eine dienstliche Frage stellt) etc würde ich eine pauschale Gutschrift verhandeln (wollen)."

Wenn ich die nicht bekomme, dann werden Frage neben erst "nach Anmeldung" beantwortet.

K
kratzbürste

01.10.2020 um 17:09 Uhr

Darauf würde ich mich nicht einlassen. Es gibt zu viele wenn und aber. Was ist denn, wenn man auf dem Weg zum Schreibtisch bereits in ein Arbeitsgespräch verwickelt wird; das Telefon klingelt und und.

Aber wenn die Mehrheit des BR ja sagt, was willst du machen.

C
celestro

01.10.2020 um 17:15 Uhr

"Was ist denn, wenn man auf dem Weg zum Schreibtisch bereits in ein Arbeitsgespräch verwickelt wird; das Telefon klingelt und und."

Man wimmelt das Gespräch ab / lässt das Telefon klingeln.

P
Pickel

01.10.2020 um 22:18 Uhr

Kratzbürste: „ Darauf würde ich mich nicht einlassen. Es gibt zu viele wenn und aber. Was ist denn, wenn man auf dem Weg zum Schreibtisch bereits in ein Arbeitsgespräch verwickelt wird; das Telefon klingelt und und.“

Wie kann man nur do undifferenziert denken und handeln? Jeder büromitarbeiter verbringt täglich Zeit mit Privatgesprächen auf dem Flur, Gang zum Kaffee-Automaten etc. Sind dann die 2 Minuten für eine dienstliche Frage ein zu großes Opfer privater Zeit, um dies nicht unter „geben und nehmen“ zu leben?

M
Moreno

02.10.2020 um 00:30 Uhr

Warum sollte ich in meiner Freizeit der PC des AG hoch fahren? Und wie oft macht der erst Mal Updates bevor ich mich einloggen kann? Traurig wenn ein BR da zu stimmt!

D
DummerHund

02.10.2020 um 11:27 Uhr

Und was ist bei Wartungsarbeiten oder bei einem Absturz, so das ein PC gar nicht erst gestartet werden kann.

W
wdliss

02.10.2020 um 13:00 Uhr

Jedes System der Zeiterfassung sollte doch auch die Möglichkeit beinhalten, erfasste Zeiten zu korrigieren. Wenn ich denn dann nach dem "Update-Mittwoch" mich erst verspätet anmelden kann, sollte ich doch auch diese Möglichkeite haben Zeiten nachtragen zu lassen.

J
jimbob2019

04.10.2020 um 13:26 Uhr

Also, es gibt das Thema Rüstzeit, die besagt, das Arbeitvorbereitende Maßnahmen zur Arbeitzeit gehören und daher vergütet werden muss. Die Frage bei euch ist was sind denn alles Arbeitsvorbereitende Maßnahmen. Denn dann muss vor diesen Maßnahmen die Zeit erfasst werden. Wie soll es denn laufen?? Soll man sich bei allen nicht arbeitsrelevanten Tätigkeiten ausstempeln und danach wieder einstempeln?? Ein wenig Spielraum sollte der AG hier schon walten lassen.

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