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Wie handhaben Sie Krankenrückkehrgespräche?

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Edelweis
Jan 2018 bearbeitet

Wir wollen die Praxis der "Rückkehrgespräche" nach Krankheit ändern. Wie läuft da bei Euch/Ihnen?. Eine entsprechende BV ist nicht das Thema, die existiert im Zusammenhang mit dem BEM.

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Community-Antworten (5)

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ridgeback

27.10.2009 um 18:22 Uhr

Edelweis, ihr solltet dafür sorgen, dass nur solche Krankheiten zum Gegenstand von Krankenrückkehrgesprächen gemacht werden, bei denen es sich erkennbar um Krankheiten handelt, deren Ursache im betrieblichen Bereich zu vermuten ist. Krankheiten, die ihre Ursache erkennbar im familiären, privaten Bereich haben oder auf genetischen Gründen beruhen, dürfen nicht zum Gegenstand von Krankenrückkehrgesprächen gemacht werden. Die Frage nach der Diagnose von Krankheiten ist gleichgültig, wo immer sie ihre Ursachen hat, ausgeschlossen; es sei denn der Arbeitnehmer ist nach entsprechendem Hinweis auf die Freiwilligkeit einer Auskunft dazu bereit, auch insoweit den Arbeitgeber zu informieren.

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pirat

27.10.2009 um 19:01 Uhr

@Edelweis, abgesehen der Ausführungen von @ridgeback, stellt sich mir die Frage, was ist denn bei Euch so.... Praxis?

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Edelweis

28.10.2009 um 09:58 Uhr

@pirat Nach Rückkehr an den Arbeitsplatz (können auch "nur" 3 Tage sein)fragt der Abteilungsleiter anhand eines Fragebogens nach dem Grund für die Erkrankung, kreuzt das an und gibt es ans Personalwesen. Außerdem gibt es noch die Frage, ob die Ergebnisse an den Arbeitskreis Gesundheit weitergegeben werden dürfen.

P
pirat

28.10.2009 um 10:23 Uhr

@Edelweis, aha.... Ich bin der festen Überzeugung, dass Ihr diese Infos in Eure Überlegungen integrieren könnt...

http://www.verdi-bub.de/p_tipps/archiv/krankenrueckkehrgespraeche/

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Edelweis

28.10.2009 um 15:53 Uhr

@pirat Besten Dank für den Link, das hilft uns sehr. Edelweis

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