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Kürzungen des Weihnachtsgeldes - Wie kann der BR agieren?

B
Balance
Nov 2016 bearbeitet

Vielleicht kann mir hier jemand Auskunft geben. Einigen Mitarbeitern ist es bei der letzten Lohnabrechnung aufgefallen, dass sie im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren weniger Weihnachtsgeld erhalten haben. Da dem BR aufgefallen ist, das es sich um Mitarbeiter handelt die über eine etwas längere Phase im Jahr arbeitsunfähig waren (der AG war aus der Lohnfortzahlung bereits raus) , vermuten wir das es damit zu tun haben könnte. Wie kann der BR agieren? Haben die MA Rechte die der BR hier durchsetzen kann?

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Community-Antworten (2)

L
Lotte

20.11.2008 um 19:29 Uhr

R
Rapper22

21.11.2008 um 11:04 Uhr

Hallo Balance,

beim Weihnachtsgeld oder der Jahresendzahlung handelt es sich um eine freiwillige Zusatzleistung des AG. Wenn er es schon länger wie drei Jahre gazahlt hat, geht man von einer betrieblichen Übung aus, die nicht ohne weiteres beendet werden kann (die Zahlung). Wenn es keine Regelung duch einen TV, AV oder eine BV gibt, hat der AG das recht, für jeden Krankentag eine bestimmten Prozentsatz von der Jahresendzahlung zu kürzen. Bei uns ist es so geregelt, dass pro Krankheit maximal 10 Krankentage von der Jahresendzahlung abgezogen werden. Wobei ein Krankentag mit einem Dreißigstel angerechnet wird. Krankschreibung wegen Kind krank fällt dabei raus. Jeder MA, der länger Krank war, hat dann zum Jahresende die Möglichkeit, durch Mehrstunden die abzugsfähigen Krankentage auszugleichen. Pro Krankentag werden dabei 10 Mehrstunden gegengerechnet. Wenn einer also über 100 Mehrstunden zum Ende des Jahres angesammelt hat, kann er die 10 Krankentage voll ausgleichen und bekommt dann auch sein volles Weihnachtsgeld. Aber ohne Regelung, wie gesagt, kann der AG kürzen.

MfG

Rapper22

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