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Ermittlung der psychischen Belastung, Auswertung der Ergebnisse und Mitarbeiterschutz - wer hat schon Erfahrung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung?

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betriebsratten
Jan 2018 bearbeitet

Liebe KollegInnen, wer hat schon Erfahrung mit der Ermittlung der psychischen Belastung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung. ??

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Community-Antworten (4)

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pirat

07.10.2008 um 00:15 Uhr

@betriebsratten, die Gefährdungsbeurteilung liegt auch in den Händen des Sicherheitsbeauftragten, setzt euch mit ihm zusammen..sind auch gerade dabei, aber im Auftrag des Gewerbeaufsichtsamtes. stöber hier mal... http://www.pargema.de/files/2004_10_.pdf http://www.baua.de/de/Ueber-die-BAuA/Informationszentrum/Informationszentrum.html__nnn=true die BG, KK oder die GEW kann dir bestimmt hilfreiche Tipps geben

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betriebsratten

07.10.2008 um 09:09 Uhr

@pirat und alle machen wir doch alles schon, und haben auch verschiedene Anbieter seitens des BR angeschaut, uns geht es um praktische erfahrungen. Beispiel: Bei der psychischen Belastung werden ja auch Einzelpersonen per Fragebogen angesprochen, denen man auch helfen soll oder muss....schließlich ist die psychische Belastung ja was individuelles. Aber was macht man mit Abteilungen oder Gruppen, die nur wenige Mitarbeiter haben und somit eine anonymisierung schwierig wird? Gibts hierzu schon Betriebsvereinbarungen? Oder wie seid Ihr vorgegangen?

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paula

07.10.2008 um 13:03 Uhr

für eine Betriebsvereinbarung sehe ich erst Bedarf, wenn man die Gefährdungs- und Belastungsanalyse in einen kontinuierlichen Prozess einbindet. Für die einzelne Erhebung sehe ich den Bedarf nicht. Über die Methodik und die Erhebung habt Ihr Euch doch sicher mit dem AG vereinbart. Eine Regelungsabrede besteht insoweit ja.

Die Erhebung der psychischen Belastung ist sehr schwierig. wie Du schon schreibst sprechen wir hier über sehr individuelle Dinge. Eine objektive Erhebung ist ja naherzu unmöglich. Wie meinte der Arbeitswissenschaftler der die Sache bei uns betreut.... naja objektiv wäre Blutdruck Transpiration und Messung von Stresshormonen in Blut... also nicht zielführend.

Für uns war es daher schwierig entsprechende Maßnahmen aufzusetzen. Die Veränderung von Arbeitsprozessen funktionierte nur bedingt. Zur Reduzierung von Stress bieten wir nun Kurse zur Stressbewältigung, Zeitmanagement etc. an. Auch eine individuelle Bildungsbedarfsanalyse war hilfreich. Ein weiterer Punkt war daneben eine Kommunikationsoffensive im Unternehmen. Wir haben so die MA und Führungskräfte für das Thema sensibilisiert und Verständnis geschaffen.

Was uns als BR ein großes Anliegen war, war die Nachhaltigkeit des Prozesses. Wir konnten mit dem AG quasi eine Art TÜV vereinbaren, den jede neue Anwendung oder veränderte arbeitsabläufe durchlaufen müssen. Also alle Ergonomiefragen geklärt, Arbeitssicherheit ok, Arbeitswissenschaftler eingebunden und Maßnahmen mit dem BR beraten und Umsetzungsfahrplan abgestimmt.... da kann man viele Punkte aufnehmen

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betriebsratten

10.10.2008 um 16:34 Uhr

@paula

kann ich dich irgendwie auch direkt ansprechen?

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