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Tarifausgleich (Fehlbetrag zum Tarif) wird am Bonusanteil angerechnet

AW
Andre W.
Okt 2019 bearbeitet

Hallo Zusammen!

folgende Situation:

neuer Vertriebsmitarbeiter wird eingestellt:

100% Zielgehalt 4.000 EUR (Monat) ergibt 80% Grundgehalt 3.200 EUR 20% variabler Bonus 800 EUR

da das Tarifgehalt 3350 EUR ist, bekommt der Kollege eine Ausgleichzahlung (Tarifausgleich) von 150 EUR.

Dieser Ausgleich wird nun allerdings jeden Monat vom erwitschafteten Bonus angerechnet. Soll heissen, erzielt er 900 EUR BONUS , wird der Tarifausgleich entsprechend verrechnet und die Summe reduziert sich auf 750 EUR.

Was zur Folge hat, dass bei Tariferhöhungen sich jedes Jahr der Ausgleichsbetrag erhöht und somit der vertraglich vereinbarte variable Anteil immer weniger wird.

Es sei aber auch gesagt, dass diese Vorgehensweise im Vertrag auch so festgehalten ist.

Schauen die Kollegen nun entsprechend bei jeder Tariferhöhung in die Röhre oder ist diese Umsetzung seitens AG nicht halbar ?

Viele Grüße aus Duisburg André

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Community-Antworten (3)

P
Pickel

30.10.2019 um 17:28 Uhr

Das monatliche Entgelt liegt höher als nach Tarifvertrag. Da die Form der Verrechnung auch vertraglich geregelt ist wüsste ich nicht weshalb man sich über diese Variante der Abschmelzung beschweren kann.

C
celestro

30.10.2019 um 17:58 Uhr

Wieso macht man denn so einen seltsamen Vertrag? Der Bonus soll doch für gute Leistungen entsprechend höher werden können. Wenn mehr Bonus aber andererseits wieder abgeschmolzen wird, hat der MA ja gar keinen Anreiz, besonders gute Ergebnisse zu erzielen.

K
kratzbürste

31.10.2019 um 08:22 Uhr

Die Frage ist auch, wie die Betriebsvereinbarung zum Bonussystem gestaltet ist. Was habt ihr da mit dem AG vereinbart?

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