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Geänderte Urlaubs/Arbeitszeit

R
redbull
Jan 2018 bearbeitet

Hallo an alle,

folgendes Problem: unsere "alten" Arbeitnehmer haben zurzeit 30 Tag Urlaub per Vertrag zugesichert. Wir sind nicht Tariflich gebunden. Neue Verträge werden nun mit 27 Tagen abgeschlossen.

Selbiges gilt auch für die Wöchentliche Arbeitszeit. "Alte" haben 37,5 und die neuen sollen 40 std/Woche machen.

Fällt das nun unter den Grundsatz "Unternehmerische freiheit"? Oder kann hier der Betriebsrat Intervinieren? Wenn ja, wie kann man das Begründen. Wenn nein, was würdet ihr als nächstes Tun?

Vielen dank für's lesen

8.08506

Community-Antworten (6)

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Kölner

03.10.2007 um 00:09 Uhr

@redbull Nichts kann man machen. Das ist die Vertragsfreiheit nach § 105 GewO.

B
Benno_BRB

04.10.2007 um 10:54 Uhr

Na ja lieber Kölner!

Du weisst, das man da schon was machen könnte:

Wenn der Betrieb groß genug ist, könnte man diesen Weg gehen:

95 - 100 %iger Organisationsgrad der Belegschaft in der jeweils zuständigen Gewerkschaft; Abschluss eines Haustarifvertrages

besser: den AG unter "Druck" setzen in den entsprechenden AG-Verband einzutreten und dann gilt der Tarifvertrag. Alles hochkarätige Mittel und Wege doch die Zielgenauigkeit lässt leider zu wünschen übrig! ;-)

ODER WERDET IHR ETWA NACH TARIFVERTRÄGEN EINER CHRISTLICHEN AG-VEREINIGUNG (fälschlicherweise als Gewerkschaften bezeichnet) BEZAHLT?

@ Kölner:

Wiederholte Bitte: schick mir doch noch mal Deine E-Mail-Adresse. Die isch immä no weg un isch ko di net schraibe!!

K
Konrad

04.10.2007 um 10:58 Uhr

@Kölner: nichts tun ist einfach zu wenig

und nächstes Jahr dann Verträge mit 45 Std/ Woche 24 Tage Urlaub und Löhne wie in China ? die Abwärtsspirale lässt grüßen!

Ich würde als nächstes eine Tarifbindung anstreben, ist allerdings Sache der organisierten AN und Gewerkschaften, der BR kann den Anstoß dazu geben, Aufgabe Gewerkschafter und BR aber trennen.

Dann gelten die tarifliche Regelungen

R
redbull

04.10.2007 um 23:57 Uhr

@Benno_BRB

Wir haben den Wink unseres AGs verstanden. Natürlich habe wir weder eine BV noch eine sonstige schriftliche Übereinkunft. Da von unseren Geschäftsführern nur noch eine aus dem alten Unternehmen übrig ist wollen wir an diese Soziale Ader anknüpfen um die Kuh vom Eis zu bekommen. Sicherlich werden wir nun so gut wie alles an BVs knüpfen. Wir sind nicht klein (gerade auf dem Weg die 200 MAs zu knacken). Erste anfragen bei den Gewerkschaften laufen und wir diskutieren auch schon fleißig über Haustarife udgl. ist aber leider nicht ganz so einfach uns zu "Gruppieren"

@Konrad Wie meinst Du das mit dem trennen?

Danke für die Anworten

B
Benno_BRB

05.10.2007 um 09:44 Uhr

@redbull:

ich hab das tatsächlich mit einiger ironie geschrieben! denn der liebe Kölner hat tatsächlich recht. es ist schon recht aussichtslos. dabei versteht es sich von selbst, dass bei eurer größe auch eure stärke wächst. aber bitte bedenkt immer: ein haustarifvertrag ist in den allerseltensten fällen besser als sein pendant. daher wäre der weg des ag in die ag-vereinigung für euch als blegeschaft die beste variante!

ab zu entsprechenden seminaren, in die !richtige! gewerkschaft und dann gemeinsam ran an die bouletten!

schönes WE und vielleicht hälst du uns ja auf dem laufenden?

R
redbull

05.10.2007 um 10:02 Uhr

@Benno_BRB

Sicher sobald wir da was bewegen konnten würde ich mich wieder melden um zu Berichten was sich getan hat.

@All

Sachdienliche Hinweise werden von jedem BRM angenommen ;-) Also wer da Links oder kreative Gedanken hat immer her damit.

Wie gesagt war bis dato nicht notwendig. Scheint aber nun ein Sinneswandel unserer GFs zu sein.

Bis dann Redbull

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