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Gründe für Attest dem AG offenbaren?

A
Aspect
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen, wir sind ein CallCenter, d.h. jeder hat einen AV, in welchem steht, dass der AN in Schichten arbeitet. Nun haben wir im Laufe der Zeit bereits 2 AN, welche auf grund eines ärztlichen (Langzeit )Attestes keine Schichten mehr machen sollen. Da hat unser AG noch reagiert und dies auch bewilligt. Nun stehen 2 weitere Atteste an, das findet unser Chef nun nicht mehr schön. Nun meine Fragen: Kann der AN dem Chef gegenüber eine genauen Begründung für das Attest verweigern? Und kann der AG weitere Arbeitsplätze ohne Schichten verweigern, da er es ja bereits 2 AN genehmigt hat? Und dies hieße ja am Ende, kann der AG dem AN wirklich kündigen? Wir unterliegen keinem Tarifvertrag und eine BV haben wir nicht. Vielen Dank!

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Community-Antworten (2)

B
Bücherwurm

02.10.2007 um 11:28 Uhr

Ich denke Ihr habt da ein Problem, denn wenn der AG Mitarbeiter benötigt, die in Schichten arbeiten und einige Leute (mit Attest) absagen - kann der AG mit folgender Begründung kündigen: Da die geforderte und arbeitsvertraglich festgeschriebene Arbeitsleistung nicht erbracht wird.... Außerdem wird durch diese Ausfälle der Arbeitsablauf empfindlich gestört..... Der zu kündigende AN kann nicht an einem anderen Arbeitsplatz beschäftigt werden....usw.

Natürlich wird die Sache für den AG nicht leicht, aber er kann versuchen eine betriebsbedingte Kündigung zu erwirken. Ich hoffe Ihr habt wenigstens einen vernünftigen BR!!

K
Konrad

02.10.2007 um 11:52 Uhr

Ja natürlich kann der AN die genaue Begründung verweigern, med. Atteste und Gutachten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Der AG ist nicht die Instanz die über ärztliche Atteste entscheidet, für AG stellt sich das Problem die Organisation der Schichten, er hat 2 Möglichkeiten; die Atteste akzeptieren, oder wenn die Organisation nicht möglich ist, siehe @Bücherwurm

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