Verschiebung Gehaltsauszahlung
Hallo, aufgrund Fusion und Angleichung soll unser Auszahlungszeitpunkt des Gehaltes nicht mehr am 15. (2 Wochen im vorraus, 2 Wochen im nachhinein) sondern erst am 1. ausgezahlt werden. Das bedeutet, die MA würden ihr Gehalt erst nach 6 Wochen bekommen. Wir sind Zahlungsverkehrsdienstleister mit 130 MA und an keinen TV gebunden, einen HTV haben wir auch nicht. Da wir wenig verdienen, würde es viele hart treffen. Was können wir tun?
Community-Antworten (6)
26.07.2007 um 12:40 Uhr
Hallo joni96, nach §87 Abs1 Nr.4 BetrVG ist das voll Mitbestimmungspflichtig.
26.07.2007 um 12:42 Uhr
Davon abgesehen, dass das keine 6 Wochen sind, sondern Ihr Euer Geld am ersten des Folgemonats bekommt, also ganz normal, Muss eigentlich in Euren AV stehen wann es Geld gibt. ego112
27.07.2007 um 13:27 Uhr
Hi Kollegen,
sehe ich da was falsch, oder ist das eine einmalige Angelegenheit, sprich der Entlohnungszeitpunkt wird einmal verändert, und dann gibt es alle vier Wochen wieder Lohn. Keine Frage, das ist mitbestimmungspflichtig, aber der AG kann das durchaus machen. Die Frage ist ja die, dass die Kollegen einmal sechs Wochen auf ihren Lohn warten müssen,bzw. zwei Wochen länger, das ist hart. Monatliche Fixkosten usw..... Es wäre doch wohl auch möglich mit dem AG zu sprechen, und zu vereinbaren das er einmal den Lohn teilt. Oder etwa nicht???
Gruß
27.07.2007 um 13:33 Uhr
Hi KollegenInnen ,
warum 6 Wochen Wartezeit aufs Geld ???
Wenn ich statt am 15. am nächsten 1. mein Geld erst kriege--das sind doch nur 2 Wochen !! Oder??
27.07.2007 um 14:21 Uhr
@Bergmann: Zwei Wochen zusätzlich zu den vier Wochen, die Du ohnehin zwischen zwei Zahltagen hast. Und bei manchen Berufsgruppen sind angesichts der gezahlten Gehälter 4 Wochen schon ziemlich lang...
30.07.2007 um 17:04 Uhr
Hallo,
bei uns wurden Gehälter früher in der Monatsmitte gezahlt, obwohl im AV "zum Monatsende" in vereinbart war. Um das zu vereinheitlichen, wurden irgendwann nach Absprache und Vorankündigung eine Umstellung durchgeführt. Zuvor wurden zwei Modelle (Umstellung in einem Rutsch oder jeden Monat nur um zwei Tage, bis dann nach 6 Monaten der reguläre Termin erreicht ist) zur Auswahl gestellt, wobei am Ende Option 1 durch die MA gewählt wurde.
Wie auch immer: Jeder wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass er auch mehrere Monate in Folge problemlos Vorschüsse (ist bei uns eh kein Problem) haben und auch ein zinsfreies Darlehen erhalten kann, damit es nicht zu Engpässen kommt. Dadurch war die Umstellung kein Problem.
Vielleicht wäre das auch ein Modell für Euch?
Viele Grüße
Toms
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